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In Österreich nannte man ihn den "roten Kardinal" weil er als Erzbischof von Wien und später als Kardinal die Aussöhnung der Kirche mit der Sozialdemokratie betrieben hat. Für die Ostkirchen hinter dem eisernen Vorhang war er über Jahre hinweg der einzige Botschafter des Vatikan und für den Krakauer Kardinal Wojtyla war er ein wichtiger Wegbereiter im Konklave zu dessen Papstwahl. Der hochpolitische Kardinal König war in seinem Wesen jedoch stets Seelsorger geblieben. An seinem Begräbnis am 27. März 2004 im Wiener Stephansdom nahmen 13 Kardinäle, angeführt vom späteren Papst Benedikt, 60 Bischöfe und nahezu alle führenden Repräsentanten des öffentlichen Lebens Österreichs teil.
(ORF)





