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Darf man heute gar nichts mehr sagen?
Viele Menschen in Deutschland nehmen unsere Gesellschaft als zunehmend gespalten wahr. Vor allem Jüngere äußern sich online vorsichtiger als früher – aus Angst vor Shitstorms, Ausgrenzung oder davor, „gecancelt“ zu werden. Doch sind freie Rede, offener Widerspruch und produktiver Streit nicht Kernstück einer Demokratie?
Die einen sagen: Wir halten andere Meinungen immer schlechter aus. Wer widerspricht, wird sanktioniert – statt zuzuhören, wird sortiert: links, rechts, extrem, schwurbelig. Die Folge: Rückzug in Echokammern, Diskussionen nur noch unter Gleichgesinnten.
Andere halten dagegen: Nicht jede Meinung verdient eine Bühne. Extremisten oder Demokratiefeinde auszugrenzen sei kein Zeichen von Intoleranz, sondern von Verantwortung. Klagen über angebliche Sprachverbote seien übertrieben – schließlich war öffentlicher Diskurs nie sichtbarer als heute. Wer sich äußert, muss auch Gegenwind aushalten.
Verwechseln wir Widerspruch mit Ausgrenzung? Und mit wem muss – oder darf – eine Demokratie diskutieren?
Bei 13 FRAGEN sprechen wir darüber, ob man heute wirklich noch alles sagen darf.
Unsere Teilnehmer*innen:
Constantin Schreiber - Journalist und Autor
Benjamin Berndt - Podcaster
Carolin Hochstrat - Jurastudentin
Vincent -Content Creator
Susanne Beck - Professorin der Rechtswissenschaften
Abbude – Rapper und Comedian
Viele Menschen in Deutschland nehmen unsere Gesellschaft als zunehmend gespalten wahr. Vor allem Jüngere äußern sich online vorsichtiger als früher – aus Angst vor Shitstorms, Ausgrenzung oder davor, „gecancelt“ zu werden. Doch sind freie Rede, offener Widerspruch und produktiver Streit nicht Kernstück einer Demokratie?
Die einen sagen: Wir halten andere Meinungen immer schlechter aus. Wer widerspricht, wird sanktioniert – statt zuzuhören, wird sortiert: links, rechts, extrem, schwurbelig. Die Folge: Rückzug in Echokammern, Diskussionen nur noch unter Gleichgesinnten.
Andere halten dagegen: Nicht jede Meinung verdient eine Bühne. Extremisten oder Demokratiefeinde auszugrenzen sei kein Zeichen von Intoleranz, sondern von Verantwortung. Klagen über angebliche Sprachverbote seien übertrieben – schließlich war öffentlicher Diskurs nie sichtbarer als heute. Wer sich äußert, muss auch Gegenwind aushalten.
Verwechseln wir Widerspruch mit Ausgrenzung? Und mit wem muss – oder darf – eine Demokratie diskutieren?
Bei 13 FRAGEN sprechen wir darüber, ob man heute wirklich noch alles sagen darf.
Unsere Teilnehmer*innen:
Constantin Schreiber - Journalist und Autor
Benjamin Berndt - Podcaster
Carolin Hochstrat - Jurastudentin
Vincent -Content Creator
Susanne Beck - Professorin der Rechtswissenschaften
Abbude – Rapper und Comedian
(ZDF)
Länge: ca. 63 min.





