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„Damaskus, Paradies des Orients; sein Glanz strahlt in alle Welt. Ein Inbild aller islamischen Länder“, schrieb der Reisende Ibn Iubair 1184 in sein Tagebuch. Mit knappen Worten zeichnete er das Porträt dieser Stadt, die seit der Mitte des 7. Jahrhunderts zu einer kulturellen Metropole der islamischen Welt erblüht war. Streift man heute durch Damaskus, stößt man auf Schritt und Tritt auf Zeugnisse dieser Epoche. Zum Beispiel auf die Omayadenmoschee mit ihren fantasiereichen und filigranen Mosaiken oder die zahlreichen Dampfbäder, die häufig auf eine jahrhundertelange Geschichte zurückblicken können.
Im Gegensatz zu vielen anderen Kulturstätten leben in Damaskus die alten Traditionen. So erhält man beim Freitagsgebet einen nachhaltigen Eindruck von dem Geist, der die prachtvollen Moscheen der Stadt hervorbrachte. Und am Abend, in dem kleinen Café um die Ecke, kann man immer noch den packenden Geschichten eines Märchenerzählers lauschen, der sein Publikum in eine Welt von Tau-sendundeiner Nacht entführt.
Im Gegensatz zu vielen anderen Kulturstätten leben in Damaskus die alten Traditionen. So erhält man beim Freitagsgebet einen nachhaltigen Eindruck von dem Geist, der die prachtvollen Moscheen der Stadt hervorbrachte. Und am Abend, in dem kleinen Café um die Ecke, kann man immer noch den packenden Geschichten eines Märchenerzählers lauschen, der sein Publikum in eine Welt von Tau-sendundeiner Nacht entführt.
(BR)





