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Christi Himmelfahrt erinnert ans Loslassen, um Veränderung zu ermöglichen und lädt dazu ein, neue Perspektiven einzunehmen. Das ist in der Abgeschiedenheit im Kloster Schwanberg möglich. "Mal durchatmen und richtig tief nachdenken über mein Leben und meine Arbeit, das wünsche ich mir", sagen Besucher des evangelischen Klosters Schwanberg. Die Schwestern nehmen regelmäßig Gäste auf und lassen sie an ihrem Leben teilhaben. Schwester Franziska begleitet die Gäste durch ihre Auszeit im Kloster - ein Programm, was immer mehr Menschen anspricht: "Unsere Gäste kommen aus ganz unterschiedlichen Lebenslagen und Motivationen hier her. Die meisten sind jedoch auf der Suche nach Antworten oder möchten Ruhe finden." Kloster Schwanberg bietet ganz unterschiedliche Arten der Klosterauszeit an: in kompletter Stille, in der Gemeinschaft mit anderen Frauen oder auch speziell für Studierende. Auch sie sollen von der ruhigen Klosteratmosphäre profitieren - sei es, um vor den Klausuren Kraft zu tanken oder um "Kopf und Herz" vor dem neuen Semester freizubekommen. Alle Gäste sind eingeladen, an den festen Gebetszeiten der Schwestern teilzunehmen. Anschließend wird gemeinsam gearbeitet: beim Spülen, im Haus und im weitläufigen Klostergelände. Das soll Raum zum Nachdenken geben. Den schätzt auch Pfarrer Alexander Brandl: "Für mich geht es bei Christi Himmelfahrt auch darum, dass ich neu auf mein Leben schaue, quasi aus der Vogelperspektive. Im Alltag sehe ich oft nur To-do-Listen. Von oben sehe ich: Da ist ganz viel Göttliches in meinem Leben." "Leben ist mehr!" begleitet Schwester Franziska und die Besucher bei ihrer Auszeit im Kloster. Inwiefern verändern die Tage im Kloster ihren Blick auf sich und die Gesellschaft. Was lernen sie? Was nehmen die Gäste mit in ihr Leben?...
(ZDF)
Länge: ca. 15 min.





