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Der Strompreis in Deutschland steigt nicht wegen der erneuerbaren Energien, sondern vor allem wegen politischer Entscheidungen, schleppendem Netzausbau und falschen Anreizen im Stromsystem. Katherina Reiche stellt ihre Energiepolitik als Kostensenkung dar, bekommt dafür aber massiven Gegenwind: Die Energieminister aller 16 Bundesländer lehnen ihre Reformpläne ab. Im Zentrum steht die Frage, warum Deutschland beim Ausbau der Stromnetze Jahre hinter dem Zeitplan liegt und dadurch erneuerbarer Strom abgeregelt werden muss, während teure Gaskraftwerke einspringen. Eine Studie zeigt gleichzeitig das Kostensenkungspotenzial im Verteilnetz, dass durch einheitliche Standards und bessere Nutzung bestehender Infrastruktur jährlich Milliarden eingespart werden könnten. Statt Erneuerbare auszubremsen, müssten Netzentgelte, Stromsteuer und Investitionsanreize so reformiert werden, dass Verbraucherinnen und Verbraucher wirklich entlastet werden. Denn teuer ist nicht die Energiewende selbst, sondern das schlechte Management ihrer Umsetzung. Gehostet wird die Folge von Marc-Uwe Kling.
(FunFacts de)
Länge: ca. 18 min.





