Iran - Mörder, Kaiser und die Heiligen Drei Könige
Weit außerhalb der Stadt, auf einer Höhe von 2.000 Metern besichtigt Alfred die Ruinen von Alamut, einer Bergfestung, die von Hassan Sabah eingenommen wurde, dem Begründer der ismailitisch-nizaritischen Sekte der Assassinen.
Der Sultan-Bayezid-Komplex am Stadtrand von Edirne gehört zu den schönsten Beispielen für eine Külliye, eine zu einer Moschee gehörende karikative Einrichtung.
An der Seite von Ahmet Diler entdeckt Alfred die sagenumwobene und für die Entwicklung der Seidenstraße sehr wichtige Region Kappadokien mit ihren Tuffsteinformationen, den sogenannten Feenkaminen.
Im 5. Jahrhundert fiel Attila mit seinen Hunnen, deren Ursprünge bis nach China reichen, in die Po-Ebene ein. Ihre Bewohner flüchteten sich in die Lagune von Venedig.
Östlich von Xi'an befindet sich ein überwältigendes, weltweit einzigartiges Kulturdenkmal: die berühmte Terrakottaarmee. Sie bewacht das Mausoleum des Kaisers Qin Shihuangdi, der das Reich der Mitte einigte und als Vater der Seidenstraße gilt.
Moderator Alfred de Montesquiou (li.) auf dem Gelben Fluss, im Hintergrund die Skyline von Lanzhou: Die Stadt erstreckt sich über 30 Kilometer entlang des Flusses, der Lebensader Nordchinas.
Iran - Mörder, Kaiser und die Heiligen Drei Könige
Gemeinsam mit der jungen Journalistin Atefe Hosseini besucht Alfred de Montesquiou den Basar in Kaswin und spricht dabei über das, was die Iraner von heute noch mit der Geschichte der Seidenstraße verbindet.
Auf den Spuren Marco Polos: Moderator Alfred de Montesquiou begleitet eine Karawane durch die scheinbar endlosen Weiten Zentralasiens. Wichtigstes Lasttier in der Region ist das Trampeltier, auch Baktrisches Kamel genannt.
Iran - Mörder, Kaiser und die Heiligen Drei Könige
Blick auf die Stadt Teheran: Diese pulsierende Megalopolis ist ein Symbol für den Geschäftssinn der Perser und später der Iraner. Sie kontrollierten die Routen der Seidenstraße, die von Indien und China bis in die heutige Türkei und nach Europa führten.
Zum eindrucksvollen historischen Erbe gehört in Edirne auch der traditionelle Öl-Ringkampf, dessen Meisterschaften jedes Jahr im Kirkpinar-Stadion ausgetragen werden.
Der französische Journalist Alfred de Montesquiou beginnt seine Reise entlang der Seidenstraße in Venedig, Heimatort und auch Ausgangspunkt des wohl berühmtesten Reisenden dieser Route – Marco Polo.
Blick auf die sogenannten Feenkaminen in der für die Entwicklung der Seidenstraße sehr wichtigen Region Kappadokien: Die durch Wind, Regen und Frost bedingte Erosion hat den weichen Tuffstein zu bizarren Skulpturen geformt.
Alfred de Montesquiou streift unter anderem durch Täbris, die prachtvolle Pforte in die orientalische Welt des Iran. Im Herzen der Stadt pulsiert ein überwältigender Basar.
Ein Handwerk, das im Farg’ona-Tal eine jahrtausendealte Tradition hat, ist die Töpferei. Die Werkstätten sind Familienbetriebe, in denen die Alten ihr Wissen an die Jungen weitergeben und die Produktion im Hinterhof präsentiert wird.
Alfred de Montesquiou besucht ein Weidegebiet an den Ufern des Songköl-Sees, das seit Urzeiten den Sayak gehört, einem der 40 Stämme der Vereinigung kirgisischer Nomaden.
Alfred de Montesquiou besucht den Chak-Chak-Tempel in den nahegelegenen Bergen und kommt hier dem Zoroastrismus näher, der wohl ältesten monotheistischen Religion der Welt.
Bevor Alfred de Montesquiou den Iran hinter sich lässt, ist ein Besuch der architektonischen Perle Isfahan mit ihren glanzvollen Palästen und Moscheen noch ein absolutes Muss.
Alfred entdeckt den Charme der Stadt Buxoro, die Anfang des 13. Jahrhunderts von Dschingis Khan erobert und zerstört wurde. Das Samaniden-Mausoleum hingegen blieb verschont.
Landwirtschaftsexperte Ousman Khourramov (li.) erklärt Alfred de Montesquiou (re.), dass Samarkand aufgrund des Schmelzwassers aus dem Pamir-Gebirge und dem Himalaya von einer Ebene umgeben ist, in der alle Früchte wachsen, die man sich nur wünschen kann.