Maximilian Maier als Reporter unterwegs in Bayreuth. Die Festspiele hatten oft Mut zur Großvision. Häufig wurden die kontroversesten, spannendsten und relevantesten Regisseure und Künstler eingeladen. 2020 werden keine großen Opern gespielt – aufgrund der Corona-Epidemie. Deshalb nutzen die Bayreuther Festspiele das leere Festspielhaus für eine fantastische Videokunst-Aktion des dänischen Komponisten Simon Steen-Andersen. Er installiert im gesamten Festspielhaus einen Parkourlauf von der Unterbühne bis hinauf aufs Dach mit Musikern und Sängern. „The Loop of the Nibelung“. So wirkt es, als würde das Haus selbst die Musik machen. Für viele Stamm-Musiker entsteht dabei während der Performance ein seltener Moment der Rückkehr in diesem Jahr. Auch im leeren Haus schwingen die legendären Inszenierungen in die Gegenwart. Wie wirkt der „Jahrhundert-Ring“ (Premiere 1976) von Patrice Chéreau bis heute nach? Wie hat dieser einflussreiche Ring Bayreuth verändert?
Herbert Blomstedt leitet am 12. Juni 2015 das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks mit Ludwig van Beethovens 4. Symphonie. Im Herkulessaal der Münchner Residenz schlägt der 88-jährige Dirigent mit seiner Interpretation voller Verve, Virilität und Elan das Publikum ausnahmslos in den Bann.
Leonidas Kavakos, in der Saison 2018/19 "Artist in Residence" beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, spielte im November 2018 das Violinkonzert Nr. 1 a-Moll, op. 77 von Dmitri Schostakowitsch. Die musikalische Leitung in der Philharmonie im Münchner Gasteig hatte Cristian Măcelaru.
Das Symphonieorchester unter der Leitung von Sir Colin Davis spielt von Wolfgang Amadeus Mozart Serenade Nr. 12 c-Moll KV 388 und Nr. 13 G-Dur KV 525 "Eine kleine Nachtmusik". Juni 1991.
"Händel und die Champions" – unter diesem Titel feiert das Händel-Experiment für Schülerinnen und Schüler unter Federführung des MDR seinen Abschluss. In einer großen Liveshow in Halle mit dem MDR Sinfonieorchester und Rundfunkchor unter der Leitung von Johannes Klumpp werden die prämierten Eigenkompositionen der Youngsters vorgestellt. Bild: Händel-Grafitto von "Pigmente & Rico Arts" in Halle (Saale).
Das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks spielt unter der Leitung von Mariss Jansons im hochbarocken Raum der Basilika des Zisterzienserklosters in Waldsassen. Es werden zwei Werke von Joseph Haydn, die Symphonie in G-Dur und die Sinfonia in D-Dur, aufgeführt.
Zum fünften Mal trafen sich am 7. Juli 2019 1.500 Laiensängerinnen und -sänger im Münchner Circus-Krone-Bau, um große Chorliteratur gemeinsam zu proben und zum Klingen zu bringen. Unterstützt wurden sie dabei von den Profis des BR-Chores, dessen künstlerischer Leiter Howard Arman das Mitsingkonzert persönlich leitete und moderierte. Dazu gesellte sich als instrumentaler Partner das Münchner Rundfunkorchester. Anders als in den vergangenen cOHRwürmer-Konzerten konzentriertesich das Projekt in diesem Jahr auf ein einziges Werk: Joseph Haydns Oratorium "Die Schöpfung“. Auf dem Programm standen so berühmte Chor-Partien wie "Im Anfang schuf Gott" oder "Singt dem Herren alle Stimmen".
Der junge israelische Dirigent Lahav Shani dirigierte im Mai 2017 „Romeo und Julia“ von Sergej Prokofjew. Für das Konzert mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks im Herkulessaal der Münchner Residenz fertigte er ein eigenes Arrangement aus den Orchestersuiten Nr. 1 und 2 an.
Klassik am Odeonsplatz gibt es auch dieses Jahr wieder LIVE! Im BR Fernsehen und im Stream auf BR-KLASSIK Concert. Das Symphonieorchester und der Chor des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Daniel Harding wird u.a. die 9. Symphonie von Ludwig van Beethoven zur Aufführung bringen.
Herbert Blomstedt leitete am 12. Juni 2015 das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks mit Carl Nielsens 5. Symphonie. Im Herkulessaal der Münchner Residenz schlug der 88-jährige Dirigent mit seiner Interpretation voller Verve, Virilität und Elan das Publikum ausnahmslos in den Bann.
Mit der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken-Kaiserslautern unter der Leitung von Tiberiu Soare und Sopranistin Angela Gheorghiu, Aufzeichnung der Silvestergala am 31.12.2014 im Festspielhaus Baden-Baden.
Ein absolutes Highlight der Bachwoche ist in diesem Jahr das Konzert von Gidon Kremer (im Bild) mit der Kremerata Baltica oder besser gesagt: im Pandemiejahr der Kremerata Lettonica.