Joseph Goebbels (r.) war Hitlers (l.) Wegbereiter. Er war ein meisterhafter Manipulator, der mit dem von ihm erfundenen "Führerkult" Hitler der breiten Masse nahebrachte.
Für Adolf Hitler (2.v.r.), hier im Gespräch mit Martin Bormann (l.) und Hermann Göring (r.), war der Grund für den Russlandfeldzug, Lebensraum im Osten zu gewinnen und die Vernichtung der slawischen Bevölkerung als eine minderwertige Rasse ...
Diese Dokumentation geht der Frage nach, warum unterstützten Millionen Menschen Adolf Hitler (M., stehend) und seine Politik. Mit historischem Filmmaterial, Zeitzeugenberichten und dramatischen Rekonstruktionen wird ein Eindruck über Hitler als Verführer der Massen vermittelt.
9. November 1938: Reichskristallnacht - vom nationalsozialistischen Regime organisierte und gelenkte Gewaltmaßnahmen gegen Juden im gesamten Deutschen Reich ...
Nach der Machtergreifung 1933 wurde der 9. November in aufwändig inszenierten jährlichen Totenfeiern den in München getöteten Putschisten gewidmet. 1939 erklärte Hitler (5.v.l.) den 9. November zum staatlichen Feiertag.
9. November 1938: Reichskristallnacht - vom nationalsozialistischen Regime organisierte und gelenkte Gewaltmaßnahmen gegen Juden im gesamten Deutschen Reich ...
Vilsbiburg, 6. März 1927: Adolf Hitler (5.v.l.) spricht erstmals seit mehr als zwei Jahren wieder auf einer öffentlichen Versammlung in Bayern. Das Thema seiner Rede in Vilsburg lautet "Zukunft oder Untergang" ...
Zwei Monate vor dem Einmarsch in Russland feierte Adolf Hitler (2.v.r.) mit Hermann Göring (vorne) und General Wilhelm Keitel (3.v.r.) seinen Geburtstag.
Auch er verführte die Massen, inszenierte einen Kult um seine Person, war ein Meister der politischen Agitation und erfüllt von imperialen Großmachtträumen: Benito Mussolini (l.) wird von Adolf Hitler (3.v.l.), Hermann Göhring (2.v.l.) und General Wilhelm Keitel (3.v.r.) im Sommer 1941 zum Zug gebracht ...
Das Reichsluftfahrtministerium nach der Kapitulation 1945: Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten war es eines ihrer Ziele, die durch den Versailler Vertrag auferlegten Schranken zu brechen und das militärische Fundament zur Eroberung von "Lebensraum im Osten" zu schaffen. Dazu betrieben sie die Aufrüstung der Wehrmacht und die Gründung einer Luftwaffe.
Bei der Schlacht um Stalingrad musste die deutsche Wehrmacht Anfang 1943 erstmals eine vernichtende Niederlage hinnehmen, mehr als 700.000 Menschen verloren ihr Leben. 91000 Soldaten gerieten in Kriegsgefangenschaft und von diesen überlebten die wenigsten die kommenden Wochen. Nur etwa 6000 kehrten nach 1945 nach Deutschland zurück.
Eine Kapitulation stand für Adolf Hitler (2.v.r.), Hermann Göring (2.v.l.) und Wilhelm Keitel (l.) nicht zur Debatte. Stalingrad sollte "bis zum letzten Mann" gehalten werden. Mehr als 700.000 Menschen verloren ihr Leben. 91000 Soldaten gerieten in Kriegsgefangenschaft, die nur 6000 Kriegsgefangene überlebten.
1923/24 verbüßte Adolf Hitler 264 Tage Festungshaft in der staatlichen Gefangenenanstalt Landsberg a. Lech. In dieser Zeit schrieb er sein Manifest "Mein Kampf".
Am Morgen des 9. November versuchte Hitler mit einem Marsch auf die Münchner Feldherrnhalle, die Staatsgewalt an sich zu reißen. Der Aufstand wurde niedergeschlagen, 14 Aufständische und drei Polizisten wurden getötet. Hitler entkam leicht verletzt, wurde aber am 11. November festgenommen.