Im Niederösterreichischen Maria Taferl findet ein außergewöhnlich gestalteter Garten seinen Platz. Aus einer ehemaligen - 2400 m² großen - Obstwiese haben Gaby und Johannes Krautinger ein blühendes Paradies mit einem großen Schwimmteich auf geschaffen. Auch zwei besondere Hühner sind bei ihnen eingezogen.
Genügsame, trockenheitsverträgliche Pflanzen für Garten und Balkon
Dipl.-Ing. Wolfgang Mastny, Landschaftsarchitekt und Leiter des Schlossparks Laxenburg. Der Schlosspark Laxenburg ist einer der bedeutendsten Landschaftsgärten in Österreich. Nach 1780 wurde unter Kaiser Joseph II., dem Sohn Maria Theresias, der ungefähr 250 ha große Schlosspark in einen englischen Landschaftsgarten umgestaltet. Das markanteste Kennzeichen des Schlossparks ist der 25 ha große Schlossteich. Auch hier ist der Klimawandel spürbar, denn die Zuläufe führen durch die Trockenheit immer weniger Wasser.
Das kostbare Gold des Biogärtners in einem Garten ist im Herbst das Laub. Es sollte daher im Garten nicht überall penibel weggerecht werden. Was man alles mit dem Laub machen kann, zeigen die Gärtnerinnen auf der Garten Tulln.
Basilikum ist ein absoluter Allrounder: es riecht herrlich, man erinnert sich gleich an den letzten Italien-Urlaub und ist in der Küche vielseitig einsetzbar. Biogärtner Karl Ploberger stellt die unterschiedlichsten Basilikumarten vor.
Einen wunderschönen Kreativgarten hat Susanne Meergraf in Thürnthal in Niederösterreich gestaltet. Mit viel gesammelter und selbstgetöpferter Deko schmückt sie ihre grüne, blühende Oase, selbst alte Fenster und Ziegel finden noch Verwendung. In den Gemüsegarten ist eine Regenwurmbox integriert, in der Küchenabfälle kompostiert werden.
Biogärtner Karl Ploberger präsentiert am Muttertag einen besonders blütenreichen Garten in Niederösterreich. 1975 begann Karl Gundacker aus Melk aus leidenschaftlichem Interesse mit den ersten Pflanzungen. Besonders Magnolien haben es ihm angetan. Auf einer ehemaligen Ackerfläche entstand eine Sammlung der besonderen Art. Es wurden laufend Bäume und Sträucher gesetzt, heute umfasst das Arboretum etwa 4,5 ha und ca. 3.000 verschiedene Arten und Sorten an Laub- und Nadelgehölzen sowie Stauden. Das Areal wird seit Anbeginn ökologisch bewirtschaftet.
"Tun und lassen - Die Seele des Gartens ist die Vielfalt", so lautet das Motto der Gartenbesitzerin Saskia Hula. Ihren blumenreichen Naturgarten in Heugraben im Südburgenland hat sie mit viel Liebe rund um ein renoviertes altes Bauernhaus angelegt. Reich blühende Blumenbeete, verschiedene Obstbäume, Weiden, Birken und Akazien prägen das harmonische Bild. Elemente wie ein Gemüsegarten, Wildsträucher, Steingarten, Blumenwiese, Trockensteinmauer, Magerwiese und vieles mehr lassen die BesucherInnen des Gartens auf ihrem Rundgang immer etwas Neues entdecken.
Der besondere Dornröschengarten von Christa und Harald Fritsch liegt im oberösterreichischen Kurort Bad Hall. Bereits am Eingang des Gartens eröffnet sich ein Traum von einer Rosenpracht, die mit Clematis und Begleitstauden eine wunderbare Symbiose bildet. Unterstützt wird die romantische Atmosphäre durch leises Plätschern eines antiken Brunnens und eines Quellsteines. Allerlei Vintage-Möbel und Shabby Chic-Deko für ihr grünes Paradies sammeln Christa und Harald Fritsch am liebsten auf Flohmärkten in Frankreich.
Paradeiser-Paradies bei Kräuterhexe Uschi Zezelitsch - sie stellt ihr Tomaten-Lieblingsrezept vor, nämlich in Olivenöl eingelegte, getrocknete Paradeiser.
Keimlinge und Sprossen liegen voll im Trend und Benjamin Schwaighofer zeigt, wie man sogenannte Sprossengläser selbst machen kann. Der süß-saure Sprossen-Bulgur Salat vereint Sprossen und Bulgur, der meist aus Weizen hergestellt und v. a. im Orient weit verbreitet ist.
Im Burgenländischen Mattersburg lebt Kräuterhexe Uschi Zezelitsch in einem Garten mit Geschichte. Das Grundstück hat schon ihre Oma bewohnt. Ein über hundert Jahre alter Holunderstrauch ziert diesen magischen Zaubergarten. Beim Gartenrundgang zeigt Uschi im Gemüsegarten ihr Bohnenschloss mit verschiedenen Raritäten, ihr Paradeiser-Experiment und erzählt vom Steinkreis rund um eine Jungpflanze.
Auf dem 13. Stock des Science Tower in Graz versteckt sich ein besonderer Dachgarten. Im Rahmen des Rooftopfarming-Projekts werden hier in luftiger Höhe in großen Beeten unter anderem steirische Köstlichkeiten wie Kren, Käferbohnen, Mais oder Paradeiser angebaut. Aber auch Exoten wie Feigen und Ingwer werden hier kultiviert. Neben vielen Bienen, Hummeln und Nützlingen sind auch Kompostwürmer am Dachgarten des Science Towers im Einsatz. Sie versorgen die Pflanzen mit bestem Bio-Kompost versorgen.