Die Geweihten: Der Rothirsch wird von den Jägern wegen seines Geweihs und wegen seines Fleisches geschätzt. Von vielen Förstern wird er gehasst, weil er im Wald junge Bäume verbeisst.
Licht der Welt: Wenn Schildkröten aus dem Ei schlüpfen sind sie bereits voll entwickelt und selbstständig. Nur ein kleiner Teil der keine 5 Zentimeter messenden Winzlinge übersteht das erste Lebensjahr. Diejenigen aber, die überleben, können um die 100 Jahre alt werden.
Spiel und Ernst: Zwei Böcke rangeln im Winter mit ihren weichen Bastgeweihen. Im Sommer gilt es dann ernst - Rehböcke verteidigen ihr Territorium gegen Rivalen mit gefegten und gefährlich spitzigen Geweihen.
Rarität: Mauerläufer haben ein riesiges Verbreitungsgebiet, sind aber nirgends in grossen Zahlen anzutreffen - sie besiedeln die Gebirge in weit verstreuten Brutpaaren.
Natürliche Landschaftspfleger: Durch ihren grossen Appetit auf Sträucher und Büsche, wie hier der Haselnussstrauch, verhindern die Ziegen eine Verwaldung der von ihnen genutzten Bergwiesen.
Zart mit Bart: Obwohl Ziegen einen starken Charakter haben und dies auch gerne bei einem Kampf mit ihren Hörnern zeigen, darf auch die Zeit für Zärtlichkeit unter Freundinnen nicht fehlen.
Friedliche Panzer: Seit über 200 Millionen sind die Schildkröten durch harte Kalkpanzer geschützt und wurden damit zu einem Erfolgsmodell der Evolution.
Weltmeister: In den Mythen indigener Völker Nordamerikas, haben Biber die Welt erschaffen. Bei uns gibt es kaum Bibergeschichten, weil wir diese grossen Nager ausgerottet haben.
Kletterkünstler: Ziegen sind Meister im Erklimmen von steilsten Felshängen. So können selbst hochgelegene Berggebiete noch bewirtschaftet werden, was aber im Hinblick auf den Naturschutz auch umstritten ist.
Auf frischer Tat: Eigentlich fressen Biber Rinde und Sprosse von Bäumen, doch wenn ein Zuckerrübenfeld an ihr Revier grenzt, können sie nicht widerstehen.