Der Architekt Christian Schulz versteht Fassaden und Dach als Einheit, als Kontinuum in Form und Farbe. Daher verzichtete er etwa auf Dachüberstände und strebte eine flächenbündige Behandlung sämtlicher Außenoberflächen an.
Der Architekt Christian Schulz versteht Fassaden und Dach als Einheit, als Kontinuum in Form und Farbe. Daher verzichtete er etwa auf Dachüberstände und strebte eine flächenbündige Behandlung sämtlicher Außenoberflächen an.
Die transluzente Außenhülle aus Wellplastik zitiert die langjährige Glasmachertradition des Standortes an der ostbayerischen Glasstraße und verleiht dem Haus nach außen einen ganz eigenen Charakter. Die Architekten dieses Hauses in Frauenau im Bayerischen Wald sind: Doris Heym und Jakob Oberpriller.
Ein Haus mit Geschichte, mit Tradition. Ein Haus, in dem schon viele Generationen gelebt haben, das gewachsen war mit den Bedürfnissen seiner Bewohner. Ein Haus, dem man die fast 170 Jahre, die es nun alt war, auch ansah.
Hochherrschaftlich in einem Schloss zu wohnen, davon träumen viele. Für die 18 Bewohner des Mehrgenerationenhauses von Schloss Blumenthal in Aichach bei Augsburg wurde dieser Traum wahr. Viel diskutiert wurde auch über die Frage, ob zeitgemäße Architektur überhaupt in das historische Ambiente passt. Die Gemeinschaft im Laubengang.
Seit nunmehr zehn Jahren dokumentiert das BR Fernsehen in der Reihe "Traumhäuser" die Entstehung neuer, innovativer Einfamilienhäuser. Was heute zukunftsweisend erscheint, kann sich morgen als nicht mehr zeitgemäß herausstellen. Es lohnt sich also, nachzuschauen, wie sich die in der Reihe gezeigten Projekte über die Jahre gemacht haben. Hier ist beispielsweise ein Haus mit drei Höfen.
Eine Wohnskulptur und ein Haus wie ein Schmetterling
Obwohl der Entwurf sich auf den ersten Blick stark von der Umgebung absetzt, war bald klar, dass der Architekt Michael Becker statt auf die vorherrschende Architektur stark auf die Topographie Bezug nimmt. So verläuft am Grundstück entlang ein Grünzug, der sich durch das gesamte Wohngebiet zieht. Die Form des Hauses passt sich daran an: So zeichnen etwa die nach innen geneigten Pultdächer die Geländemulde nach.
Im viergeschossigen Rückgebäude entstanden Atelierräume, Werkstätten, Studios und Büros. Keine Luxus-Lofts, sondern Nüchternheit und höchste Raumökonomie - das war das Grundprinzip für die Baugenossenschaft und damit auch für den Architekten. Der raue Charme des Industriebaus, der die besondere Atmosphäre ausmacht, blieb erhalten.
Acht Bauherren, drei Häuser, zwei Architekten. Ein idyllisches und doch zentrumsnahes Grundstück direkt am Fluss. Gemeinsam haben sich die jungen Singles und Paare aus Eggenfelden den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllt.