Erika Fiebig ist 77 Jahre alt, ihr Mann Dieter 80, als die beiden Thüringer (Foto) Anfang des Jahres den Entschluss fassen, nach Polen auszuwandern: in eine Seniorenresidenz, die Betreutes Wohnen bietet.
Pflege zuhause und in den eigenen vier Wänden. Klingt gut, ist aber oft schwierig. In seiner Reportage stellt Regisseur Ole Wessels drei Menschen vor, die die Pflege ihrer Angehörigen ganz bewusst übernehmen und offen über ihren besonderen Alltag sprechen. Was müssen sie aushalten? Was gibt ihnen Kraft? Ein anschauliches und zugleich unterhaltsames Porträt. - Karl Blinninger pflegt seine demente Frau im gemeinsamen Haus.
Nicht mehr neben der Spur - Depressionen überwinden
Kati entdeckt ihr große Liebe, Hanna wird Mutter und Sascha kann endlich wieder in seinem Beruf als LKW-Fahrer arbeiten. Drei Menschen, die durch eine konsequente ärztliche Behandlung aus einem tiefen, trostlosen Tal wieder ins pralle Leben zurückgekehrt sind. Sie schildern uns aus erster Hand, wie sich der Weg zurück ins Leben anfühlt, und dass sich die Mühe der Behandlung in jedem Fall lohnt. - Sascha Milk, ein gestandener Mann mit Depressionen, kämpft sich wieder zurück ins Leben.
Vor 30 Jahren fiel die Mauer. Der Kinder der Bürgerrechtler sind heute so alt, wie ihre Eltern damals. Führen sie das Lebenswerk fort oder hat das Engagement ihrer Eltern sie zu einer unpolitischen Generation gemacht? Im Film erzählen Nadja, Tochter der Regisseurin Freya Klier und Daniel, Sohn des Mitbegründers des Neuen Forum, Martin Böttger, wie ihre Eltern sie geprägt haben. - Martin Böttger (li.) mit seinem Sohn Daniel.
Die Corona-Krise verändert das Leben der Brandenburgerinnen und Brandenburger drastisch. Künstler, Einzelhändler, kleine und mittlere Betriebe in der Gastronomie und des Tourismus, aber auch viele Familien sind existenziell davon betroffen. Angst macht sich breit um ältere Verwandte und um die Zukunft. - Ute Grambauer vom Spielzeugladen „Kids und Co.“ in Bad Freienwalde übergibt Spielzeuglieferungen.
Tabea Kemme hat es als Profi-Fußballerin weit gebracht – bis hin zur Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro. 10 Jahre hat sie als Profi bei Turbine Potsdam in der Bundesliga gespielt und dann zu Arsenal London auf die Britische Insel zu gewechselt. Der Preis für den Erfolg war das verletzungsbedingte Karriereende im Alter von nur 28 Jahren. - Tabea Kemme mit Rehatrainer bei Arsenal Women.
Erika Fiebig ist 77 Jahre alt, ihr Mann Dieter 80, als die beiden Thüringer (Foto) Anfang des Jahres den Entschluss fassen, nach Polen auszuwandern: in eine Seniorenresidenz, die Betreutes Wohnen bietet.
Wie werden wir Abschied nehmen vom Leben? Wollen wir allein bleiben oder lassen wir andere daran teilhaben? Können wir Ungeklärtes noch klären und Ungesagtes doch noch aussprechen? Wenn alles gut geht, können wir zufrieden auf das gelebte Leben zurückblicken und das Loslassen fällt nicht so schwer. Der Film begleitet drei Menschen in den letzten Wochen ihres Lebens. - Rudi Overbeck (77) Hospizgast mit Gabriela von Oettingen, Psychoonkologin.
Was vom alten Leben bleibt - Wenn das Elternhaus ausgeräumt wird
Annedore Knaack und Ina Schwarz vor ihrem Elternhaus in Blandikow, Heiligengrabe. Nachdem ihre Mutter im Sommer 2019 verstarb, haben die Schwestern das große Haus nach und nach beräumt. Inzwischen steht es zum Verkauf.
Ein Virus, zwei Welten - Corona in Berlin und Windhoek
Das Berliner Albert-Einstein-Gymnasium hat seit Jahren eine Schulpartnerschaft mit der Hage Geingob High School in Windhoek. Immer wieder haben sich Partnerschaftsgruppen besucht. Corona hat das alles gestoppt. Nun können sie allenfalls mal per Skype oder Zoom miteinander reden. Die Berliner Schüler erfahren so, wie es Mädchen und Jungen im südlichen Afrika unter Pandemie-Bedingungen geht. - Uva ist noch nicht geimpft und hat auch Angst davor. Denn in den sozialen Medien in Namibia kursieren Horrorgeschichten über Nebenwirkungen.
Immer liegt ein Baby in der Wiege von Elke Baumann. Als Kurzzeitpflegerin kümmert sie sich um Säuglinge, deren Zukunft ungewiss ist und die ihr vom Jugendamt in Obhut gegeben werden. 87 Babys hat Krisenmutter Elke Baumann aus Marzahn-Hellersdorf schon betreut. Für eine begrenzte Zeit schenkt sie den Kindern Liebe und Aufmerksamkeit. - „Unser Leben“-Moderator Arndt Breitfeld hat Krisenmutter Elke Baumann ein dreiviertel Jahr mit der Kamera begleiten dürfen.
Lisa und Anton - Notizen einer späten Freundschaft
Lisa (86) und Anton (83) sind gute Freunde. Jeder hat seine Wohnung, doch die meisten Tage verbringen sie zusammen. Anton ist ausgesprochen ruhig und hat ein großes Herz, sagt Lisa. Lisa hat eine große Schnauze und braucht Betriebsamkeit, sagt Anton. Trotz ihrer Unterschiedlichkeit sind sie zusammen stark und meistern ihr nicht immer einfaches Leben als alleinstehende Rentner ziemlich gut. - Lisa und Anton
Die Reportage zeigt, was moderne Spiritualität ausmacht und warum so viele Menschen heute Sehnsucht nach einem höheren Sinn im Leben haben. Ein Phänomen, das inzwischen auch ein Milliardenmarkt ist. Der Film begleitet Menschen mit ganz unterschiedlichen Haltungen zu diesem Boom, ist mit einer Suchenden unterwegs und beleuchtet, inwiefern ein solcher Prozess sinnstiftend sein kann, beobachtet einen Superstar der Szene bei der Arbeit und begibt sich auf die Spur einer massenhaften Faszination. Doch nicht alle sind von moderner Spiritualität begeistert – auch das erzählt die Reportage und trifft eine Frau, die von ihren Coachings enttäuscht ist. - Laura Malina Seiler meditiert
Hühner im Wald, afrikanische Hirse auf dem Feld und hochwertige Pflanzenkohle im Boden – kein Hirngespinst, sondern Alltag für Landwirt Thomas Domin. Ganz im Süden Brandenburgs, in Peickwitz bei Senftenberg, probiert er verschiedene Methoden der Agroforstwirtschaft aus. Dahinter verbirgt sich eine uralte Anbaumethode. Die setzt auf Nachhaltigkeit und ist nicht ganz billig. Für Thomas Domin ist es aber die einzige Möglichkeit, den ausufernden, überdüngten, riesigen Maisflächen eine gesunde Alternative entgegenzusetzen. Das rbb Fernsehen begleitet den 43-Jährigen eine Saison lang und erlebt mit ihm Kälte, Hitze und sintflutartige Regenfälle, eine Missernte und einen Fuchsangriff auf die Hühner. Doch Thomas Domin lässt sich nicht unterkriegen und bezeichnet sich selbst als glücklichsten Landwirt weit und breit. - Landwirt Thomas Domin aus Peickwitz will weg von der konventionellen Landwirtschaft hin zur Agroforstwirtschaft
Als Polizist wurde er von den einen mit dem „N-Wort“ beschimpft, als „Nazi“ von den anderen. Thilo Cablitz steht oft zwischen den Fronten. Der Pressesprecher der Berliner Polizei hat sudanesische Wurzeln. Vielleicht auch deshalb setzt er sich besonders für Toleranz ein. Auch dann, wenn er z.B. auf einem Einsatz gegen gewalttätige Hooligans oder Querdenker seinen Dienst tut. - Polizist Thilo Cablitz.
Pflege zuhause und in den eigenen vier Wänden. Klingt gut, ist aber oft schwierig. In seiner Reportage stellt Regisseur Ole Wessels drei Menschen vor, die die Pflege ihrer Angehörigen ganz bewusst übernehmen und offen über ihren besonderen Alltag sprechen. Was müssen sie aushalten? Was gibt ihnen Kraft? Ein anschauliches und zugleich unterhaltsames Porträt. - Anna Schneider kümmert sich um ihren Vater, der einen Schlaganfallt hatte.
Wie werden wir Abschied nehmen vom Leben? Wollen wir allein bleiben oder lassen wir andere daran teilhaben? Können wir Ungeklärtes noch klären und Ungesagtes doch noch aussprechen? Wenn alles gut geht, können wir zufrieden auf das gelebte Leben zurückblicken und das Loslassen fällt nicht so schwer. Der Film begleitet drei Menschen in den letzten Wochen ihres Lebens. - Rudi Overbeck (77) Hospizgast.
Erika Fiebig ist 77 Jahre alt, ihr Mann Dieter 80, als die beiden Thüringer Anfang des Jahres den Entschluss fassen, nach Polen auszuwandern: in eine Seniorenresidenz, die Betreutes Wohnen bietet. - Neu erbaute Seniorenresidenz in Krzeszyce, Polen.
Wie werden wir Abschied nehmen vom Leben? Wollen wir allein bleiben oder lassen wir andere daran teilhaben? Können wir Ungeklärtes noch klären und Ungesagtes doch noch aussprechen? Wenn alles gut geht, können wir zufrieden auf das gelebte Leben zurückblicken und das Loslassen fällt nicht so schwer. Der Film begleitet drei Menschen in den letzten Wochen ihres Lebens. - Marlen Ernst (82) Hospizgast.
Die Reportage zeigt, was moderne Spiritualität ausmacht und warum so viele Menschen heute Sehnsucht nach einem höheren Sinn im Leben haben. Ein Phänomen, das inzwischen auch ein Milliardenmarkt ist. Der Film begleitet Menschen mit ganz unterschiedlichen Haltungen zu diesem Boom, ist mit einer Suchenden unterwegs und beleuchtet, inwiefern ein solcher Prozess sinnstiftend sein kann, beobachtet einen Superstar der Szene bei der Arbeit und begibt sich auf die Spur einer massenhaften Faszination. Doch nicht alle sind von moderner Spiritualität begeistert – auch das erzählt die Reportage und trifft eine Frau, die von ihren Coachings enttäuscht ist. - 4) Die von Coachings enttäuschte Dina Hellwig am Berliner Alexanderplatz
Liebe statt Gehorsam - Das Kinderheim in der Auguststraße
Eine denkwürdige Begegnung: Schülerinnen und Schüler einer evangelischen Schule in Berlin treffen in der Auguststraße in Berlin Mitte Holocaustüberlebende, die dort einen Teil ihrer Kindheit im Kinderheim Ahawah (deutsch: Liebe) verbrachten oder in die jüdische Mädchenschule nebenan gingen. In der Zeit zwischen den Weltkriegen wurden die Kinder, die oft Kriegswaisen waren, entgegen dem noch weit verbreiteten Zeitgeist nicht auf Gehorsam und Anpassung erzogen, sondern als Menschen wertgeschätzt und entsprechend ihren persönlichen Begabungen gefördert. Erst mit dem Holocaust endete für viele von ihnen eine Zeit, an die sie sich bis heute gern erinnern. Die heutigen Berliner Schüler haben sich intensiv mit dem Schicksal der damaligen Kinder auseinandergesetzt und bringen dem Zuschauer die historische Geschichte durch die Kinderaugen betrachtet auf eine besondere Weise nahe. - Regina Steinitz mit Schüler Albrecht vor der früheren Mädchenschule in Berlin-Mitte
Als Polizist wurde er von den einen mit dem „N-Wort“ beschimpft, als „Nazi“ von den anderen. Thilo Cablitz steht oft zwischen den Fronten. Der Pressesprecher der Berliner Polizei hat sudanesische Wurzeln. Vielleicht auch deshalb setzt er sich besonders für Toleranz ein. Auch dann, wenn er z.B. auf einem Einsatz gegen gewalttätige Hooligans oder Querdenker seinen Dienst tut. - Pressesprecher der Berliner Polizei: Thilo Cablitz.