Frau Farsaneh liest ihren beiden Söhnen eine Gutenachtgeschichte aus dem Schahname vor, dem Nationalepos der persischsprachigen Welt. Sie ist der Ansicht, dass Kinder ihre eigene Kultur wertschätzen lernen, wenn sie ihre Wurzeln kennen.
In Naksch-e Rostam befinden sich eine Reihe eindrucksvoller Felsreliefs, Denkmäler für Irans vorislamische Könige. Die Gestalt rechts auf diesem Relief ist Ardaschir I.: Auf einem Pferd sitzend empfängt er vom Gott Ahura Masda den Ring der Macht.
Samira Ahmed blättert im Schahname, dem Buch der Könige und mythischen Rückgrat der persischen Identität. Es wurde von Abu I-Kasim Firdausi geschrieben und erzählt die Geschichte von Persiens Königen aus der Zeit vor der Ankunft des Islam.
Die Kalligraphie erhebt das einfache geschriebene Wort zu etwas Schönem. Sie ist zu einer hochgeschätzten Kunstfertigkeit geworden und ihre Meister widmen sich mit ihrer Arbeit dem Erhalt der persischen Sprache.
Die Fenster der rosafarbenen Moschee in Schiras können auf den Betrachter einen psychedelischen Effekt haben, wenn das Sonnenlicht durch das bunte Glas strahlt.
Die Rose ist das Symbol von Schiras. Diese Blume inspirierte einen der größten Dichter des Irans dazu, zur Feder zu greifen. Saadi führte Firdausis Werk fort und leitete ein goldenes Zeitalter der persischen Poesie ein.