Der Aachener Dom hält den Rekord an der Krönung von Königen des römisch-deutschen Reiches: In den Jahren zwischen 936 und 1531 wurden hier 30 Herrscher gekrönt, die sich alle als direkte Nachfolger Karls des Großen verstanden.
So romanisch sie auch aussehen mag: Die Westfassade des Speyerer Doms ist eine neo-romanische Zutat aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, als der Bayernkönig Ludwig I. sich entschließt, den Dom zu ‚einem Denkmal der großen deutschen Geschichte‘ zu machen und die Fassade von Heinrich Hübsch komplett neu entwerfen zu lassen.
Das Wormser-Dom-Feeling in zweifacher Weise: Der Blick in die Höhe vermittelt einen romanisch-strengen Raumeindruck, der Blick in die Tiefe einen lebendig-barocken.
Um die Langhauswände zu stützen, die durch das Gewicht des Daches nach außen gedrückt werden, entwickelte die Gotik das Prinzip der äußeren, stützenden Strebebögen.
So romanisch sie auch aussehen mag, die Westfassade des Speyerer Doms ist neo-romanisch. Mitte des 19. Jahrhunderts beauftragt der Bayernkönig Ludwig I. Heinrich Hübsch damit, die Fassade komplett neu entwerfen zu lassen.
Der Aachener Dom hält den Rekord an Krönungen der römisch-deutschen Könige: In den Jahren zwischen 936 und 1531 wurden hier über 30 Herrscher gekrönt, die sich als Nachfolger Karls des Großen verstanden.
Das Wormser-Dom-Feeling in zweifacher Weise: Der Blick in die Höhe vermittelt einen romanisch-strengen Raumeindruck, der Blick in die Tiefe einen lebendig-barocken.
Um die Langhauswände zu stützen, die durch das Gewicht des Daches nach außen gedrückt werden, entwickelte die Gotik das Prinzip der äußeren, stützenden Strebebögen.
Nicht nur der Adel und Klerus entdeckten in immer prachtvolleren Bauwerken ideale Möglichkeiten, ihre Macht zu steigern, sondern auch eine Gesellschaftsgruppe, die man bis ins 12. Jahrhundert noch kaum im Blick hatte: das Bürgertum.