"Atombombe auf Hiroshima - Tragödie zum Kriegsende", Die ORF III-Zeitgeschichte widmet dem 75. Jahrestag der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki einen umfassenden Schwerpunkt. Die letzten Tage des Zweiten Weltkriegs änderten den Lauf der Geschichte. Als die Amerikaner immer näher an das japanische Festland rückten kämpften die Truppen des tenno mit schier unverminderter Verbissenheit. Die Frage der Stunde: Wie beendet man diesen Krieg? Sollte man sie aushungern? Viele in der amerikanischen Führung glaubten die Japaner würden sich nie ergeben. Die Alternative für manche - eine gewaltige Invasion die sogar die Landung in der Normandie in den Schatten stellen würde. Der Tod von Millionen schien unausweichlich. Aber dann tauchte aus der amerikanischen Wüste eine dritte, noch nie dagewesene Option auf: Die AtombombIm Bild: Verletzter amerikanischer Soldat.
"Stalins Verdammte ? Die Insel der Kannibalen", 1933, Stalins große "Säuberung" beginnt: 6000 "sozial-schädliche und deklassierte Elemente" schickt der Diktator ohne Lebensmittel, Kleidung und Werkzeuge auf eine verlassene Insel mitten in Sibirien mit schrecklichem Resultat. Ohne Essen oder Vorräte wurden diese Menschen deportiert und ihrem eigenen Schicksal überlassen. Dem Verhungern preisgegeben mitten auf einer verlassenen Insel. Die Geschehnisse die folgten waren schrecklich. Hunger, Entbehrungen, Krankheiten und Fluchtversuche reduzierten die Zahl der Ausgesetzten innerhalb von dreizehn Wochen auf etwa 2200 Menschen. Schließlich kam es auch zu Fällen von Kannibalismus. Berichte von der Tragödie von Nasino - benannt nach der sibirischen Ortschaft, in deren Nähe sich diese schrecklichen Begebenheiten abspielten, bekam schließlich sogar die Führungsspitze der KPdSU zu Ohren. Sie stoppte ihre umfangreichen Pläne, als "gefährlich" oder "asozial" klassifizierte Personen in so genannte S
"Betrifft: Versöhnung". Er war der erste Oberrabbiner der Israelitischen Kultusgemeinden Österreichs - und das gleich 35 Jahre lang: Dr. Akiba Eisenberg. Geboren in Ungarn, während der Jahre der nationalsozialistischen Diktatur und des Holocaust versteckt auf dem Land, kam er nach Kriegsende nach Österreich und war von 1948 bis 1983 Oberrabbiner in Wien. Sein Sohn - der jetzige Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg - und seine Tochter Ruth Tauber erinnern sich an ihn. Im Bild: Bundesräsident Dr. Rudolf Kirchschläger (re.), Dr. Akiba Eisenberg (re.).
"Österreich privat", "Die Kriegsjahre." Tausende Super8- und Videofilme lagern in Schachteln zu Hause bei Herrn und Frau Österreicher. Ein filmischer Schatz der heimischen Alltagskultur, den das Filmarchiv Austria seit 2012 systematisch begonnen hat zu sichern. Mit landesweiten Suchaufrufen wurden bis dato über 100.000 Amateurfilme zusammengetragen. ORF III bereitet in der Reihe "Österreich privat" diese privaten Filmzeugnisse in einer eigenen Dokumentationsreihe für ein großes Fernsehpublikum auf. Die neue Folge von Regisseur Ernst A. Grandits zeigt, dass die Österreicher auch während der Zeit des Zweiten Weltkrieges viel gefilmt haben. Obwohl die Anzahl der Privatpersonen, die damals eine Kamera besaßen, noch überschaubar war, gibt es Erstaunliches zu entdecken. Neben den teils grauenhaften Bildern, die in den Kriegsjahren an der Front eingefangen wurden, zeigt die Dokumentation auch Eindrücke aus dem Alltag der Menschen abseits der kriegerischen Auseinandersetzungen.