Leopold Figl im Gespräch mit Parteikollegen und Journalisten in seiner Wohnung. Der populäre Bundeskanzler verkörpert den typischen Österreicher der 50er-Jahre wie kaum ein anderer Politiker.
"Galtür 1999 - Die Chronik einer Katastrophe", Vor zehn Jahren ging im Tiroler Bergdorf Galtür eine "Jahrhundertlawine" nieder. Mehr als 300.000 Tonnen Schnee begruben Teile des beliebten Wintersportortes. 31 Menschen starben in Galtür. Diese Gemeinde galt als sicher, Bebauungspläne waren ausgearbeitet worden, die möglichen Lawinenabgänge waren in allen wissenschaftlichen Berechnungen als ungefährlich eingestuft worden. Und dennoch schlug der "weiße Tod" zu. Die Lawine von Galtür führte zu umfangreichen neuen Forschungen über die Entwicklung und Wirkung von Lawinen.In dieser "Menschen & Mächte Spezial"-Dokumentation von Claudia Ernstreiter, Gerhard Jelinek und Peter Liska wird ein Protokoll dieser dramatischen Tage gezeigt. Wie kam es zur gefährlichen Situation? Wie haben Behörden reagiert? Und wie erinnern sich Retter und Angehörige von Opfern an die dramatischen Stunden und Tage im Februar 1999? Weiters werden bisher noch nie veröffentlichte Bild- und Tondokumenten zu sehen sein.Eine Dokumentation von Claudia Ernstreiter, Gerhard Jelinek und Peter LiskaIm Bild (v.li.): Rudi Mair (Leiter des Tiroler Lawinenwarndienstes), Gerhard Jelinek (Gestaltung), Claudia Ernstreiter (Gestaltung), Berhard Walch (Ton), Walter Glatz (Kamera).
"Das Weltevent - 50 Jahre Mondlandung", Die Dokumentation rekonstruiert, gestützt auf das reiche Bildmaterial der NASA und die ORF-Berichterstattung, den Flug zum Mond, der im Sommer 1969 die Welt bewegt. Sie unterscheidet sich von den zahlreichen anderen internationalen Dokumentationen dadurch, dass sie die Rivalität von Menschen dem Hoffen der Menschheit gegenüberstellt, dass das Abenteuer gelingt. Das ist, bei aller Rivalität und Rüstungswettläufen der Weltmächte im Kalten Krieg das Schöne an der Apollo-Mission. Der ORF berichtet damals 28 Stunden lang nonstop über das "Weltevent". Die Protagonisten der ORF-Mondsendung Peter Nidetzky, Hugo Portisch u.a. erinnern sich wie es damals war, als der "giant leap for mankind" passierte. Aber waren Neil Armstrong und Buzz Aldrin wirklich am Mond? Oder sind sie nur durch Hollywood-Kulissen in geheimen Studios gehüpft, an Seilen hängend wie Stunt-Doubles? Bis heute halten sich Theorien, dass die Mondlandung ein einziger Betrug gewesen wäre. Die Dokumentation verschafft mit Hilfe von Werner Gruber einen Überblick über die einschlägigen Argumente für und gegen die Verschwörungstheorien. Die Doku thematisiert auch das damalige "Drum herum". So widmete sich etwa Karl Farkas in seinem Kabarettprogramm der Mondlandung. Mondlandungsspielzeug wurde massenhaft verkauft, Karten & Brettspiele zur Mondlandung, Sonderbriefmarken, Goldmünzen mit den drei Astronauten, T-Shirts, Astronautenfrisuren, etc. Eine Dokumentation von Günther Mayr und Kurt Schmutzer
Hugo Portisch spricht in Shanghai einen Kommentar zu seinem Fernsehbericht "China - Ein Riese erwacht". Kameramann Karl Kofler, Toningeneur Michael Panhofer.
Last Exit: Südtirol - Die Rattenlinie - Nazis auf der Flucht durch Südtirol
Südtirol war vor allem aus drei Gründen ein interessanter Zufluchtsort für Nazi-Größen: man sprach Deutsch, es gab auch nach dem Krieg noch viele NS-Sympathisanten und die Südtiroler waren nach 1945 Apolide, also Staatenlose.
Oberst Claus von Stauffenberg (Peter Becker, r.) verfasst kurz vor dem Attentat gemeinsam mit seinem Bruder Berthold (Pierre Kiwitt) das Manifest "Der Schwur" - das Programm fYr eine geistige Erneuerung Deutschlands. Honorarfrei - nur fYr diese Sendung bei Nennung ZDF und Oliver Halmburger
Ishiwara Kanji - Der General, der Japan in den Zweiten Weltkrieg führte
Im ultimativen japanisch-amerikanischen Krieg geht es um die Frage, welche Kultur die Überlegene ist. Es geht um den Entwicklungsweg der menschlichen Zivilisation und es wird um die Frage gekämpft, welche Kultur die überlegene ist - nach Isiwaras Auffassung ist die in zentral- und Westasien entwickelte Kultur aus dem Osten über Europa nach Amerika gewandert. Wenn sich im 20. Jahrhundert, die am weitesten entwickelten Kulturen bekämpfen, ist das der Endkampf.
Menschen & Mächte Spezial "Südtirol - Überlebenskampf zwischen Mussolini und Hitler". Südtirol, 70 Jahre nach der sogenannten Option. Im Juni 1939 musste sich die Südtiroler Bevölkerung zwischen dem Weiterleben in ihrer Heimat unter dem Druck des faschistischen Italiens oder einer Umsiedlung "ins Reich" nach Hitler-Deutschland entscheiden. Nach dem Ersten Weltkrieg von Österreich abgetrennt, werden die Südtiroler somit 1939 neuerlich zum Opfer gnadenloser politischer Interessen. Die Option zwingt sie, sich zwischen Heimat und kultureller Identität zu entscheiden. Was dem faschistischen Italien nicht gelungen ist, soll jetzt mit Hitlers Hilfe vollendet werden: die ethnische Säuberung Südtirols. Es gibt keinen physischen Zwang, keine Waffengewalt, doch der Leidensdruck der Menschen ist enorm. Berührende Zeitzeugenberichte lassen die Atmosphäre des leidvollsten Abschnittes der Südtiroler Geschichte spürbar werden. Dazu trägt auch einzigartiges Filmmaterial bei. Im Bild: Bauernhof mit Kirc