In der Nacht vom 14. auf den 15. April 1912 kollidierte das Linienschiff "Titanic" auf seiner Jungfernfahrt im Nordatlantik mit einem Eisberg und sank binnen Stunden. Der Untergang des Schiffs war zugleich die Geburt eines Mythos. Kein Schiff - und kein Schiffsunglück - hat die Menschen mehr beschäftigt. Unzählige Publikationen haben Fakten, Theorien und Spekulationen über die Katastrophe zusammen getragen und in Umlauf gebracht. Im Jubiläumsjahr 2012 fanden große Ausstellungen in Singapur, Las Vegas und natürlich in Belfast statt, wo das Schiff gebaut wurde. Es wurden Erinnerungskreuzfahrten auf der Strecke des Linienschiffs angeboten und sogar Tauchgänge zum Wrack in über 3.000 Metern Tiefe. Wurde da ein künstlich erzeugter kommerzieller Hype ausgebeutet, oder stecken ganz andere Interessen dahinter? Was fasziniert die Menschen nach hundert Jahren noch an der "Titanic Story"? Der Film führt an Orte, die in der Geschichte des Schiffs von Bedeutung waren und/oder an die Katastrophe erinnern. Die Autoren treffen Museumsmacher, Buchautoren, Meeresforscher, Marineflieger, Werftarbeiter, Kreuzfahrtpassagiere - darunter auch einen deutschen Titanic-Fan. Wie gehen die Menschen heute mit dem Mythos um?...
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