Sie sind angekommen und doch noch immer auf der Flucht. Sie sind Sänger, Musiker, Rapper und doch Ausgeschlossene und Abgeschobene. Mit ihrer Musik bringen sie Tausende von Menschen zusammen und sind doch selbst nicht berechtigt, den nächstliegenden Bezirk zu betreten. Nuri (Dagestan), Jaques (Elfenbeinküste), Hosain (Afghanistan) und Revelino (Elfenbeinküste) haben ihr Land verlassen auf der Suche nach einer neuen Heimat, die vielleicht Deutschland ist. Sie leben in Flüchtlingslagern und sind zum Stillstand verurteilt. Doch dann trafen sie auf Heinz Ratz. Der Bandleader hat 80 Asylbewerberheime in Deutschland besucht und dort Musiker von Weltklasseformat gefunden. Seine Combo "Strom & Wasser" wurde kurzerhand durch ein "feat. The Refugees" erweitert und begeisterte auf einer großen Deutschland-Tournee das Publikum. Die Regisseurin Julia Oelkers begleitet die Refugees bei dem Versuch, sich von ihren verordneten Plätzen zu lösen ihre Stimme zu erheben. Zwischen Lampenfieber und Erleichterung, zwischen leeren Sälen und donnerndem Applaus erzählt sie ein politisches Drama und ein Drama der Politik.
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