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Quoten: Fußball-WM siegt trotz gesunkener Reichweite haushoch, Joko & Klaas erleiden Schiffbruch

von Glenn Riedmeier in News national
(05.07.2026, 11.20 Uhr)
"Kreta-Krimi" im Ersten stärkster WM-Verfolger
ZDF/Brand New Media
Quoten: Fußball-WM siegt trotz gesunkener Reichweite haushoch, Joko & Klaas erleiden Schiffbruch/ZDF/Brand New Media

Am gestrigen Samstag ging die  Fußball-Weltmeisterschaft mit der Partie zwischen Kanada und Marokko ins Achtelfinale. Das ZDF übertrug das Spiel live ab 19 Uhr und fuhr damit den ungefährdeten Tagessieg ein. Reichweiten in den Dimensionen der Spiele mit Beteiligung der inzwischen ausgeschiedenen deutschen Mannschaft kamen logischerweise nicht zustande. Dennoch verfolgten durchschnittlich 5,32 Millionen Fußball-Fans das erste Achtelfinalspiel und bescherten dem ZDF 31,2 Prozent Marktanteil. Auch in der jungen Zielgruppe gab es kein Vorbeikommen an der WM: 1,22 Millionen 14- bis 49-Jährige sorgten für satte 43,7 Prozent. Für die  "sportstudio live"-Nachberichterstattung blieben ab 21.09 Uhr noch 3,73 Millionen Menschen bei 20,3 Prozent dran.

Die Deutschen lieben Fußball und Krimi. Das zeigte sich auch gestern wieder eindrucksvoll. Denn stärkster Verfolger der WM-Übertragung war Das Erste, wo um 20.15 Uhr  "Tod in der Bucht - Ein Kreta-Krimi" ausgestrahlt wurde. Obwohl es sich hierbei lediglich um eine Wiederholung von 2025 handelte, sammelte die ARD äußerst beachtliche 3,68 Millionen Zuschauer bei 19,4 Prozent Marktanteil ein. Das junge Publikum war allerdings kaum vertreten, weshalb in der Altersklasse der 14- bis 49-Jährigen nur spärliche 3,4 Prozent heraussprangen. Auch die 20-Uhr- "Tagesschau" war unmittelbar vor dem Krimi gefragt: 3,94 Millionen Menschen sahen das ARD-Nachrichtenflaggschiff und sorgten für 22,2 Prozent.

Die großen Privatsender spielten am gestrigen Samstagabend kaum eine Rolle. Sat.1 entschied sich dafür, mal wieder die beiden Animationskomödien  "Ice Age" und  "Ice Age 2 - Jetzt taut's" zu zeigen. Die Gesamtreichweiten lagen bei 670.000 und 600.000 Zuschauern. Bei den 14- bis 49-Jährigen kamen Marktanteile von 5,1 und 6,0 Prozent zustande. RTL wiederum zeigte noch einmal die Jubiläumsshow  "Cindy aus Marzahn - 20 Jahre Pink" vom Vorjahr. Damit lockte der Kölner Sender 770.000 Zuschauer an, musste sich jedoch in der jungen Zielgruppe mit 5,7 Prozent begnügen. Die anschließende Ausstrahlung des Bühnenprogramms  "Der will nur spielen" von Martin Rütter hielt noch 730.000 Zuschauer, der Zielgruppen-Marktanteil betrug 5,5 Prozent.

ProSieben war nahezu unter ferner liefen: Eine alte Folge vom  "Duell um die Welt" mit Joko und Klaas kam nicht über eine Gesamtreichweite von 230.000 Zuschauern und miese 4,0 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen hinaus. Selbst der kleinere Schwestersender Kabel Eins holte mit der US-Crimeserie  "Elsbeth" insgesamt mehr Zuschauer. 340.000 bzw. 370.000 Menschen sahen die beiden ab 20.15 Uhr gezeigten Free-TV-Premieren. In der jungen Zielgruppe standen jedoch nur mickrige 2,5 und 2,1 Prozent auf der Uhr.

RTL Zwei kam mit 280.000 Zuschauern für die Sozialdoku  "Armes Deutschland - Stempeln oder abrackern?" durchs Ziel. Schwache 2,9 Prozent kamen auch hier in der jungen Zielgruppe zustande. Ein gutes Stück besser lief es für VOX, wo der Blockbuster  "Fifty Shades of Grey" zu sehen war. Dafür entschieden sich 530.000 Zuschauer, in der klassischen Zielgruppe wurden 4,7 Prozent gemessen.



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