Autor und Regisseur Rashid Masharawi wurde 1962 im Flüchtlingslager Shati im Gaza-Streifen geboren. Er ist der einzige Filmemacher, der in den 80er und 90er Jahren in Palästina arbeitete und das Leben in den Lagern in Dokumentar- und Spielfilmen beschrieben hat. Trotz der schwierigen Bedingungen lebt er heute in Ramallah, denn er sagt selbst, sein Thema sei das Leben in Palästina und das könne er nur dokumentieren, wenn er in seiner Heimat bleibe.Mit "Curfew - Die Ausgangssperre", seinem ersten Spielfilm, gewann er 1994 in Cannes den Unesco-Preis und auf dem Filmfestival "Cinéma Méditerranéen Montpellier" die Antigone d'Or, den Kritiker- und Publikumspreis. Masharawi thematisiert in seinen Arbeiten den palästinensischen Alltag - "das Filmen der Intifada überlasse ich gerne CNN". Er wehrt sich dagegen, palästinensisches Kino allein unter dem Blickwinkel der Opposition gegen Israel zu sehen. Für seine Dokumentar- und Spielfilme erhielt Rashid Masharawi zahlreiche Preise. So wurde die ARTE-Koproduktion "Ticket nach Jerusalem" (2002) bei den Film-Festivals in Kairo, Genf, Amien, Rom und Brüssel ausgezeichnet. Auch "Haifa" (1995), der zweite Spielfilm des palästinensischen Filmemachers, erhielt Preise auf den Filmfestivals in Karthago, Sorrent, Jerusalem und Kairo.
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