Am 4. Juli 1954 warteten Millionen Deutsche vor ihren Radiogeräten auf das erlösende Wort: "Aus, aus auuus! Das Spiel ist aus! Deutschland ist Weltmeister, schlägt Ungarn mit drei zu zwei Toren im Finale in Bern!", jubelte Rundfunkreporter Herbert Zimmermann. Seine Stimme erklang an diesem Tag nicht nur in den Wohnzimmern und Kneipen zwischen Kiel und Konstanz, sondern ebenso von Rostock bis Suhl: Die Menschen in der DDR fieberten mit. Es war mehr als eine Sensation. Denn die westdeutsche Mannschaft war in dieses Spiel als krasser Außenseiter gegangen.
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