Nach nur zweijähriger Bauzeit wurde er 1926 eingeweiht: der Funkturm. "Berlins Eiffelturm" war eine technische Höchstleistung: 138 Meter hoch, 400 Tonnen Stahl, ein Aufzug, der die Menschen mit 1,20 Meter pro Sekunde in luftige Höhen beförderte, tornadosicher. Nur neun Jahre lang funkte der Turm als Antennenmast für den Sender Witzleben. 1935 stand er in Flammen. Ein Großeinsatz der Feuerwehr rettete den Turm, seine Sendeanlage allerdings wurde zerstört. Seitdem war er vor allem ein Aussichtsturm und ein Wahrzeichen. Im Kalten Krieg stand er für Westberlin und war (obwohl er nicht mehr funkte) ein Symbol für die Medienfreiheit. Jahrzehntelang war der "Lange Lulatsch" Berlins größter Turm - bis 1969 das "Ding am Alex" gebaut wurde: Der Fernsehturm stellte den Funkturm über die Mauer hinweg in den Schatten.
(rbb)
Daten
Länge: ca. 30 min.
Originalsprache:
Deutsch
Kostenlose Start- und Streambenachrichtigung:
im Fernsehen
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