Leo Lentz, Jahrgang 1930, ist an Kehlkopfkrebs erkrankt. Operationen und Strahlenbehandlungen folgen der Krebsdiagnose. "Ich sehe aus wie ein Indianer", stellt der Hamburger in der autobiographischen Erzählung lakonisch fest, als er nach der ersten Bestrahlung die für die Behandlung erforderlichen signalroten Streifen in seinem Gesicht sieht. Doch vergebens: Lentz verliert seine Stimme - und nur unter großer Anstrengung erlernt er, sich mittels der Speiseröhre seiner Umwelt verständlich zu machen. Trotzdem resigniert Leo Lentz nicht. Eine ganz bewusste Lebensfreude erwacht aus der Krankheit, die physischen Schmerz, soziale Isolation und am Ende das Sterben bedeutet. Lentz erliegt wenige Wochen vor Fertigstellung des Films seiner Krankheit.
(TV Spielfilm)
"Der Indianer", ein Stück unsentimentaler, präzise beschreibender Prosa, wurde mit dem Deutschen Filmpreis 1988, dem Filmband in Silber und dem Adolf-Grimm-Preis in Gold 1989 ausgezeichnet.
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