Der Staat Israel ehrt in dem Schriftsteller und Publizisten Theodor Herzl (1860 - 1904) seinen geistigen Begründer. 1895 erlebte Herzl in Paris die antisemitischen Hassausbrüche anlässlich des Prozesses gegen Alfred Dreyfus. Unter dem Einfluss der Dreyfus-Affäre und der grausamen Judenverfolgungen in Osteuropa schrieb Herzl das Buch "Der Judenstaat", mit dem es ihm gelang, die Großen der damaligen Zeit für seine Ideen zum Aufbau einer jüdischen Republik in Palästina zu interessieren. Er drang bis zum türkischen Sultan, zum deutschen Kaiser und schließlich sogar bis zum Papst vor. Am 3. September 1897, nach Abschluss des ersten Zionistischen Weltkongresses in Basel, schreibt er in sein Tagebuch: "Fasse ich den Basler Kongress in einem Wort zusammen - das ich mich hüten werde, öffentlich auszusprechen - so ist es dieses: In Basel habe ich den Judenstaat gegründet. Wenn ich das heute laut sagte, würde mir ein universelles Gelächter antworten. Vielleicht in fünf Jahren, jedenfalls in 50 wird es jeder einsehen." Im Mai 1948, 51 Jahre nach dem Basler Kongress, wurde der Staat Israel proklamiert.
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