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Der Schuss von der Kanzel
CH, 1942
11 Fans- Wertung0 94159noch keine Wertungeigene: -
Filminfos
In Mythikon, einem friedlichen Dorf am Zürichsee im 17. Jahrhundert, amtet Pfarrer Werdmüller als Seelsorger der Gemeinde. Doch seine Schäfchen sind unzufrieden, vernachlässigt der Pastor ob seiner Waffen- und Jagdleidenschaft die kirchlichen Pflichten aufs Gröbste. So vergisst er beispielsweise eine Taufe, während er mit dem jungen Hauptmann Kilchsberger auf Rebhuhnjagd durch die Wälder streift. Nach diesem Vorfall setzt die unzufriedene Gemeinde Dekan Steinfels aus Zürich auf ihren renitenten Pfarrer an. Dieser verwarnt Werdmüller streng: Noch ein Schuss, und er ist seine Pfründe los.
Zerknirscht sucht Werdmüller nach dem Denunzianten und findet im jungen Vikar Pfannenstiel auch schnell den Schuldigen, den er umgehend aus seiner Pfründe verbannt. Für den unschuldigen Pfannenstiel bricht die Welt zusammen. Nicht nur verliert er seine Stelle, auch Werdmüllers Tochter Rahel , der der schüchterne Pfarramtkandidat linkisch den Hof macht, die aber bereits Kilchsberger versprochen ist, wird für ihn vollends unerreichbar. Traurig verabschiedet er sich von Rahel, die seine Gefühle teilt, um sich der Söldnertruppe von Werdmüllers Vetter, dem berühmt-berüchtigten Feldherrn Hans-Rudolf Werdmüller als Feldkaplan anzuschliessen.
Der General akzeptiert den Antrag und verpflichtet den jungen Vikar darauf, ihm in den nächsten Tagen in den Krieg nach Frankreich zu folgen. Als Werdmüller vor dem Abrücken von seinem Patenkind Rahel erfährt, dass sie ihr Vater, wo sie doch den Pfannenstiel liebt, am Sonntag zur Heirat mit dem eitlen Kilchsberger zwingen will, beschliesst der joviale Kriegsfürst einzugreifen und seinem waffenvernarrten Vetter einen rechten Streich zu spielen. Sein Ansinnen, die Dinge in Mythikon zu richten, erhält zusätzlich Dringlichkeit, nachdem er im Zerbrechen seiner Lieblingspfeife jenes Todesomen erkennt, dass ihm eine Zigeunerin vor Jahren vorausgesagt hatte.
Regisseur Leopold Lindtberg und Drehbuchautor Richard Schweizer haben Conrad Ferdinand Meyers leichtfüssige Novelle 1942 für die Praesens-Film auf die Leinwand gebracht. Wie bereits in den Vorgängerfilmen konnte Theatermann Lindtberg auch bei «Der Schuss von der Kanzel» auf Darsteller und Darstellerinnen zurückgreifen, die er, wie beispielsweise Adolf Manz oder Leopold Biberti, bereits von der Bühne her kannte. Für Fred Tanner und Irene Naef waren es erste grosse Rollen in einem Spielfilm. In Nebenrollen sind unter anderem Emil Hegetschweiler und Zarli Carigiet zu sehen.
Die Cinémathèque suisse hat «Der Schuss von der Kanzel» mit Unterstützung des Vereins Memoriav auf Basis der originalen Nitrat-Negative fotochemisch restauriert. Schweizer Radio und Fernsehen hat den Film nun digitalisiert und digital restauriert.
Zerknirscht sucht Werdmüller nach dem Denunzianten und findet im jungen Vikar Pfannenstiel auch schnell den Schuldigen, den er umgehend aus seiner Pfründe verbannt. Für den unschuldigen Pfannenstiel bricht die Welt zusammen. Nicht nur verliert er seine Stelle, auch Werdmüllers Tochter Rahel , der der schüchterne Pfarramtkandidat linkisch den Hof macht, die aber bereits Kilchsberger versprochen ist, wird für ihn vollends unerreichbar. Traurig verabschiedet er sich von Rahel, die seine Gefühle teilt, um sich der Söldnertruppe von Werdmüllers Vetter, dem berühmt-berüchtigten Feldherrn Hans-Rudolf Werdmüller als Feldkaplan anzuschliessen.
Der General akzeptiert den Antrag und verpflichtet den jungen Vikar darauf, ihm in den nächsten Tagen in den Krieg nach Frankreich zu folgen. Als Werdmüller vor dem Abrücken von seinem Patenkind Rahel erfährt, dass sie ihr Vater, wo sie doch den Pfannenstiel liebt, am Sonntag zur Heirat mit dem eitlen Kilchsberger zwingen will, beschliesst der joviale Kriegsfürst einzugreifen und seinem waffenvernarrten Vetter einen rechten Streich zu spielen. Sein Ansinnen, die Dinge in Mythikon zu richten, erhält zusätzlich Dringlichkeit, nachdem er im Zerbrechen seiner Lieblingspfeife jenes Todesomen erkennt, dass ihm eine Zigeunerin vor Jahren vorausgesagt hatte.
Regisseur Leopold Lindtberg und Drehbuchautor Richard Schweizer haben Conrad Ferdinand Meyers leichtfüssige Novelle 1942 für die Praesens-Film auf die Leinwand gebracht. Wie bereits in den Vorgängerfilmen konnte Theatermann Lindtberg auch bei «Der Schuss von der Kanzel» auf Darsteller und Darstellerinnen zurückgreifen, die er, wie beispielsweise Adolf Manz oder Leopold Biberti, bereits von der Bühne her kannte. Für Fred Tanner und Irene Naef waren es erste grosse Rollen in einem Spielfilm. In Nebenrollen sind unter anderem Emil Hegetschweiler und Zarli Carigiet zu sehen.
Die Cinémathèque suisse hat «Der Schuss von der Kanzel» mit Unterstützung des Vereins Memoriav auf Basis der originalen Nitrat-Negative fotochemisch restauriert. Schweizer Radio und Fernsehen hat den Film nun digitalisiert und digital restauriert.
(SRF)
Daten
Länge: ca. 105 min.
| Originalsprache: | Deutsch |
Kostenlose Start- und Streambenachrichtigung:
Cast & Crew
![Adolf Manz]()
![Irene Naef]()
![Leopold Biberti]()
![Fred Tanner]()
![Jakob Sulzer]()
![Zarli Carigiet]()
![Mathilde Danegger]()
![Gottlieb Büchi]()
![Enzo Ertini]()
![Emil Gerber]()
![Walburga Gmür]()
![Jakob Guggi]()
![Emil Hegetschweiler]()
![Renate Hertenstein]()
![Hans Kaes]()
![Max Knapp]()
![Max Werner Lenz]()
![Hans Müdespacher]()
![Schaggi Streuli]()
![Marcelle Turian]()
![Ursula von Wiese]()
- Regie: Leopold Lindtberg
- Drehbuch: Richard Schweizer, Leopold Lindtberg
- Produktion: Emil Hegetschweiler, Lazar Wechsler
- Produktionsfirma: Praesens-Film
- Musik: Robert Blum
- Kamera: Emil Berna
- Schnitt: Hermann Haller, Käthe Mey
- Szenenbild: Robert Furrer
- Maske: Adolf Meidert
- Kostüme: Robert Gamma, Ruth Zürcher
- Regieassistenz: Emil Hegetschweiler
- Ton: Bruno Müller
- Distribution: Praesens-Film
im Fernsehen
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