Länger als 100 Jahre dauerte eine zweistündige Bahnfahrt im D-Zug von Karlsruhe nach Ludwigshafen am Bodensee. Das kam so: Hämmerli, Spediteur für Flüssigkeitstransporte, reist zusammen mit seiner 17jährigen Tochter Christa. Sie vertreiben sich die Zeit mit dem "Galoschenspiel". Wer sie besitzt, diese "Galoschen des Glücks", kann sich in jede beliebige Zeit der Vergangenheit versetzen. Hämmerli wünscht sich "die gute, alte Zeit". Er findet sich wieder im Biedermeier als Dorfschulmeister in der völlig verarmten Gemeinde Ludwigshafen. Hämmerli verdingt sich nebenbei als Lagerverwalter bei einer heruntergekommenen Spedition, die bald in Konkurs geht. Hämmerli übernimmt die Firma, ist fleißig und geschäftstüchtig und bald der größte Spediteur am Bodensee. Er beteiligt sich am Kauf eines Raddampfers, aber er übernimmt sich und macht Konkurs. Auch die Gemeinde Ludwigshafen sinkt zurück in Armut und Vergessenheit, als die Eisenbahn, die neu gebaut wird, über eine Strecke führt, die den Hafen von Ludwigshafen in einen toten Winkel rückt.
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