Max Liebermann war auf der Höhe seines Ruhms, als er sich 1909 auf einem der letzten freien Grundstücke am Großen Wannsee eine Sommer-Villa ganz nach seinen Wünschen errichten ließ. Eine Villa, die neben anderen Anwesen der Villenkolonie Alsen eher bescheiden wirkt. Aber das war ganz im Sinne des Malers, der, allem Prunk abgeneigt, auch in seinen Bildern nichts beschönigte. So ist die Wannseevilla fast so etwas wie ein Hauptwerk Liebermanns - und sein Psychogramm. Vor allem der Garten. In rund 200 Bildern, die über die ganze Welt verstreut sind, hat Liebermann Haus und Garten verewigt. Bis 2002 wurde die Villa von einem Tauchverein genutzt. Erst dann gelang es der 1997 gegründeten Liebermann-Gesellschaft mit viel Privatinitiative, das Haus für Liebermann zurückzuerobern. Ehrenamtliche Helfer lichteten den Garten, legten alte Blickachsen frei, entfernten Einbauten und Relikte der Taucher aus dem Haus. Und sie öffneten das Anwesen schon einmal provisorisch für Besucher, mit organisierten Führungen und kulturellen Veranstaltungen. Am 25. März 2006 wird die Liebermann-Villa prächtig renoviert eröffnet. Bundespräsident Horst Köhler und andere prominete Gäste haben sich angekündigt. Sabine Carbon portraitiert den See und einen seiner bekanntesten Anwohner. Sie stellt außerdem Menschen vor, die mit Elan und Begeisterung dafür gekämpft haben, dass die Liebermann-Villa ein Treffpunkt für Ausflügler und Spezialisten wird - weit über Berlin und Deutschland hinaus. Exakt - die story...
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