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4

Die Magie der Mongolei

A/D, 2006

3sat
  • 4 Fans
  • Wertung0 156487noch keine Wertungeigene: -

Filminfos

Isoliert von den Wäldern Sibiriens im Norden und der Chinesischen Mauer im Süden, liegt im Herzen Asiens eine der schönsten und unberührtesten Naturlandschaften der Erde: die Mongolei. Das Land bietet einer Vielzahl selten gewordener Tierarten Platz und Rückzugsmöglichkeit. Der Film unternimmt einen Streifzug durch ein Land der Extreme mit beeindruckenden Bildern aus einer der kältesten und gleichzeitig der heißesten Gegenden der Welt. Schneidend peitscht der Wind durch das Altaigebirge im Nordwesten der Mongolei. Es ist Winter. Minus 40 Grad Celsius machen einen Aufenthalt im Freien zur Qual.
"Eingepackt wie die Kosmonauten", so witzeln die mongolischen Mitarbeiter, ist das Filmteam in den Bergen unterwegs um Argali-Wildschafe zu drehen. Für die Reise in das kalte Herz Asiens waren umfangreiche Vorbereitungen notwendig. Wie dreht man bei solchen Temperaturen? "Am besten gar nicht", war die lapidare Antwort der konsultierten Techniker. Doch mit dieser Auskunft wollte sich das Team nicht zufrieden geben. Bei aufwendigen Materialtests wurden in der Kältekammer des Wiener Arsenals die Schwachstellen des Equipments aufgespürt und beseitigt. So mussten zum Beispiel Spezialkabel angefertigt werden, da herkömmliche Videokabel bei diesen Temperaturen wie dürres Holz brechen.
"Abgesehen von den wirklich widrigen Arbeitsbedingungen im Winter, war die Gastfreundschaft der Menschen in den entlegenen Gebieten im russisch-chinesischen Grenzgebiet die größte Überraschung", erzählt Filmemacher Heinz Leger. "Selbst wenn wir unangemeldet mitten in der Nacht bei einer der wenigen Familien, die im Gebirge überwintern, auftauchten, wurden wir mit offenen Armen empfangen und reich bewirtet." In dieser freundschaftlichen Atmosphäre entstanden atemberaubende Bilder der letzten kasachischen Adlerjäger, die mit ihren Steinadlern auf Beizjagd gehen, von Takhis, den mongolischen Wildpferden, die in den Tälern dem schneidenden Wind trotzen, und Aufnahmen vom Moschustier, einem Verwandten unserer Hirsche, das aussieht wie ein Reh mit Vampirzähnen. Von den eisigen Gipfeln im Norden ging es weiter zu den gewaltigen Sanddünen der Wüste Gobi. Unter der sengenden Sonne recken sich hier mächtige Sandberge in die Höhe. Der ständige Nordwestwind treibt den feinen Sand langsam vor sich her. Sand, der aus längst versiegten Flüssen und Seen stammt, wird hier zu Dünen geformt, die die Einheimischen "singenden Sand" nennen.
In keiner Wüste der Welt gibt es so viele Sandberge mit Höhen von mehreren hundert Metern, und am abendlichen Feuer flüstern sich die Einheimischen oft Geschichten über die Dünengeister zu. Doch die Mongolei besteht nicht nur aus Sand und Stein: Der Norden des Landes erinnert an die Alpen. Im dichten Lärchenwald sind Wildschweine auf der Suche nach Futter, und in den Flüssen tummelt sich eine Vielzahl von Fischen, darunter der größte Verwandte aus der Familie der Forellen und Lachse, der Taimen.
(3sat)
Die Sendereihe präsentiert populäre Naturwissenschaften in Dokumentarfilmen und -serien mit den Schwerpunkten "Tier" und "Natur".
(3sat)
Daten
Länge: ca. 43 min.
Deutsche TV-PremiereMo, 25.06.2007 (Das Erste)
Originalsprache:Deutsch
Kostenlose Start- und Streambenachrichtigung:

Die Magie der Mongolei Streams

"Die Magie der Mongolei" ist als Video/Stream erhältlich:
kompakte Ansicht
  • Deutsch720p
Streaming-Daten in Zusammenarbeit mitvia JustWatch.

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    Bilder

    • Für die Mongolen ist sein Wasser heilig. Der Onon Gol ist einer der zwei Quellflüsse des Amur, dem achtgrößten Strom der Erde.
      Bild: © SWR/Tellux Film
    • Mongolische Landschaft im Frühling. Nach einem langen kalten Winter wird die Steppe nur langsam grün.
      Bild: © SWR/Tellux Film
    • Amur am Abend: Eine Schiffsreise auf dem Amur ist auf Teilstrecken des Stromes möglich. Reisende, die Natur pur und menschenleere Landschaften bevorzugen, finden dabei immer wieder auch außergewöhnliche Fotomotive.
      Bild: © SWR/Tellux Film
    • PHOENIX DIE MAGIE DER MONGOLEI, am Samstag (05.11.11) um 17:15 Uhr. Seit Jahrhunderten kommen im Winter kasachische Adlerjäger in das Atlasgebirge, um Pelztiere zu jagen.
      Bild: © PHOENIX/NDR/ORF/Interspot Film/Heinz Leger
    • PHOENIX DIE MAGIE DER MONGOLEI, am Mittwoch (01.08.12) um 22:15 Uhr. Die Wüste Gobi - der Sand unter den Hufen der Kamele stammt aus längst versiegten Flüssen und Seen.
      Bild: © PHOENIX/NDR/ORF/Interspot Film/Heinz Leger
    • PHOENIX DIE MAGIE DER MONGOLEI, am Mittwoch (01.08.12) um 22:15 Uhr. Die mächtigen Altai-Marale gehören zu den größten Hirschen der Welt.
      Bild: © NDR/ORF/Interspot Film/Heinz Leger
    • Das Moschustier lebt in den abgeschiedenen Wäldern der Mongolei. Aus seinem Drüsensekret wird Moschus für die Parfümherstellung gewonnen.
      Bild: © PHOENIX/NDR/ORF/Interspot Film/Heinz Leger
    • PHOENIX DIE MAGIE DER MONGOLEI, am Mittwoch (01.08.12) um 22:15 Uhr. Die bis zu 400 Meter hohen Dünen der Wüste Gobi zählen zu den schönsten der Welt.
      Bild: © PHOENIX/NDR/ORF/Interspot Film/Heinz Leger
    • Seit Jahrhunderten kommen im Winter kasachische Adlerjäger in das Atlasgebirge, um Pelztiere zu jagen.
      Bild: © PHOENIX/NDR/ORF/Interspot Film/Heinz Leger
    • Die Dünen von Khongoriin Els in der Gobi.
      Bild: © Daniel Traub
    • Wüste Gobi - die höchsten Dünen der Welt.
      Bild: © ORF/Heinz Leger
    • Dünen vor Altaigebirge.
      Bild: © ORF/Heinz Leger
    • Moschustier.
      Bild: © ORF/Heinz Leger
    • Maralhirsch.
      Bild: © ORF/Heinz Leger
    • Reiter in der Wüste Gobi.
      Bild: © ORF/Heinz Leger
    • Reiter in der Wüste Gobi.
      Bild: © ORF/Heinz Leger
    • Minus 40 Grad am Fluss.
      Bild: © ORF/Heinz Leger
    • Reiter in der Wüste Gobi.
      Bild: © ZDF und ORF, Heinz Leger
    • Regisseur Heinz Leger, Dolmetscher Erdenechimeg, Kameramann Josef Neuper, Assistent Christian Stolz.
      Bild: © ZDF und ORF, Heinz Leger
    • Kasachischer Adlerjäger.
      Bild: © 3sat

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