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Heftiger Sparzwang: MDR pausiert "Tatort"- und "Polizeiruf 110"-Produktionen

Vergangene Woche berichteten wir bereits darüber, dass das Nachmittagsmagazin
Wie hoch der Spardruck ist, lässt sich am deutlichsten daran erkennen, dass er auch vor
Das angesprochene Nachmittagsmagazin "MDR um Zwei" soll ab 2027 nicht mehr als lineare TV-Sendung ausgestrahlt werden. Stattdessen soll es als Streamingformat für regionale Themen weiterentwickelt werden. Das erklärte Ziel ist in dem Zusammenhang, Regionalität, digitale Nutzung und die Nähe zu den Menschen in Mitteldeutschland zu priorisieren. Geplant sei, dass ab 2027 auch an Feiertagen die drei eigenständigen Landesmagazine um 19 Uhr im MDR Fernsehen auf Sendung gehen.
Knallhart wird der Rotstift auch in Sachen Podcasts angesetzt. Wie der Flurfunk Dresden berichtete, sollen MDR-Podcasts, die monatlich weniger als 6.000 Hörer erreichen, eingestellt werden. Mit einer Ausnahme: Wenn ein Podcast zwar geringe Abrufe erzielt, aber dem öffentlich-rechtlichen Auftrag dient, könnte er fortgeführt werden. Auch der Radiosender MDR Sputnik steht vor Veränderungen und verliert ab 2027 seinen UKW-Platz. Stattdessen sollen bei dem Sender künftig digitale Ausspielwege für jüngere Zielgruppen zum Einsatz kommen - also DAB+ und Internetstreaming. Zudem sollen die Social-Media-Aktivitäten des MDR um rund 30 Prozent reduziert werden.
MDR-Intendant Ralf Ludwig erläutert:
Wir haben uns die Entscheidungen beileibe nicht leicht gemacht und wir würden uns die Situation gewiss auch anders wünschen. Aber Fakt ist: wäre die aus unserer Sicht rechtmäßige moderate Anhebung des Rundfunkbeitrags seit 1.1.2025 so umgesetzt worden, wie von der KEF empfohlen und wie im Verfahren vorgesehen, müssten wir diesen nun einschneidenden Weg nicht gehen. Doch die Realität lässt uns keine andere Wahl, wir können die seit 1.1.2025 fehlenden Einnahmen als MDR nicht mehr kompensieren. Die ausgebliebene Beitragsanpassung erzeugt für uns eine erhebliche Finanzlücke, auf die wir deshalb ab 2027 mit einer Etatabsenkung verantwortungsvoll reagieren müssen, um den MDR insgesamt wirtschaftlich und publizistisch zukunftssicher aufzustellen.
MDR-Programmdirektor Boris Lochthofen ergänzt:
Der MDR ist angesichts der veränderten Mediennutzung wie alle Medienhäuser in permanenter Transformation. Gleichzeitig haben wir mehrere Phasen intensiver Einsparungen in allen Bereichen des Hauses durchlaufen. Weil wir den MDR nicht insgesamt schwächen und nicht unsere Aufgaben als öffentlich-rechtliches Haus gefährden wollen, haben wir uns entschieden, nicht in der Breite zu kürzen, sondern strategisch Prioritäten zu setzen. Die Entscheidungen schmerzen uns, aber wir gewinnen damit wirtschaftlich und publizistisch Handlungsspielraum, um unsere regionale Stärke und unsere Transformationsfähigkeit zu bewahren.
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