Mitten in Amazonien, im französischen Überseegebiet Französisch-Guyana und dessen Grenzzone zu Suriname, spielt sich derzeit eine ungeheure sanitäre und ökologische Katastrophe größten Ausmaßes ab. "Dirty Paradise" zeigt, wie rund tausend Indianer gegen die zehnfache Übermacht von illegalen Goldgräbern ankämpfen, die sich im Wald versteckt halten. Zum ersten Mal ergreifen die Wayana-Indianer in einem Film das Wort und prangern die Folgen des unkontrollierten Goldabbaus an. Die Kamera beobachtet Parana, Akama, Mélanie und ihre Kinder bei ihren noch so kleinen täglichen Bemühungen, der Zerstörung ihrer Umwelt entgegenzuwirken. Der Regenwald wird geplündert, die Flüsse und kleinen Buchten sind durch Tonnen von Quecksilber und Schlamm verschmutzt. Behörden, Armee und Polizei stehen der massiven Einwanderung der illegalen Goldsucher ohnmächtig gegenüber. Der Goldrausch hat die Region erfasst, und die Quecksilbervergiftung führt zu schwerwiegenden Gesundheitsschäden, aber das Schlimmste kommt erst noch. "Dirty Paradise" erzählt die Geschichte eines Indianerstammes, der sich dagegen wehrt unterzugehen, während die Welt in Schweigen und Gleichgültigkeit verharrt.
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