Gabriele Mooser stellt in ihrem Film besondere Hölzer vor und Menschen, die einen besonderen Sinn für diese Raritäten haben. Edelholz kommt keineswegs nur aus exotischen Ländern - man findet es auch hierzulande. Auf Holzversteigerungen erzielen manche einheimischen Baumarten sogar Höchstpreise, wie etwa die Elsbeere, die man vor allem in Unterfranken findet. Dort ist es warm genug für den seltenen Laubbaum, der in vielen Regionen Deutschlands nicht gedeiht - was sich mit dem Klimawandel ändern könnte. Die prächtigsten Exemplare findet man im Universitätsforst Sailershausen nördlich von Haßfurt. Elsbeere ist für edle Möbel oder Täfelungen gefragt, wobei sie wegen des hohen Preises vor allem als Furnierholz verwendet wird, und in Franken schmückt sie einige schöne Weinstuben. Instrumentenbauer verarbeiten gern den geriegelten Ahorn, der eine ungewöhnliche, streifenartige Maserung aufweist. Eichenholz aus dem Spessart ist ideal für den Bau von hölzernen Weinfässern, die wieder sehr gefragt sind, seit Barrique-Wein im Trend liegt. Nachdem in Frankreich das Eichenholz knapp wird, werden die Fässer auch dorthin geliefert. Künstler und kreative Schreiner experimentieren gern mit besonderen Maserungen oder Färbungen und greifen auch zu Obstgehölzen wie Birne und Nussbaum, die sonst eher unbeliebt sind und oft als Brennholz enden. Gabriele Mooser stellt in ihrem Film aber nicht nur besondere Hölzer vor, sondern auch Menschen, die einen besonderen Sinn für diese Raritäten haben.
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