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Ein blonder Traum
D, 1932
21 Fans- Wertung0 84520noch keine Wertungeigene: -
Filminfos
Die beiden Fensterputzer Willy I und Willy II sind die besten Freunde und passionierte Erbauer von Luftschlössern. Die reizende zierliche Blondine Jou-Jou, die als „Wurfgeschoss“ in einem Zirkus arbeitet, ist in Sachen Träumen genau so begabt. Sie träumt von einer Karriere in Hollywood.
Ausgerechnet ihr laufen die beiden Willys über den Weg. Sie helfen der Kleinen sich gegen einen sich aufplusternden Hotel-Portier zu wehren, der sie hinauswerfen will, als sie versucht, zu dem Hollywood-Mogul Merryman vorzudringen. Dabei hat Jou-Jou ein persönliches Schreiben vorzuweisen, das Merryman ihr bei der ersten Begegnung gegen 25 Dollar Gebühr ausgestellt hatte. So behutsam wie möglich klären die beiden Willys ihren Schützling auf, dass sie einem Schwindler auf den Leim gegangen ist. Jou-Jou ist verzweifelt, denn die 25 Dollar waren ihre eiserne Reserve, und den Job beim Zirkus hat sie tollkühn gekündigt. Willy I und II zögern nicht, der Obdach- und Mittellosen eine Bleibe auf „ihrer“ Wiese anzubieten. Dort hausen sie vor den Toren Berlins in zwei gemütlichen ausrangierten Eisenbahnwaggons mietfrei und ungestört, genau wie ihr Freund „Vogelscheuche“, der zwar kein Geld, dafür aber reichlich Lebenserfahrung und viel Herz hat. Jou-Jou zieht in den vierten, bis dato leer stehenden Waggon ein. Alles könnte herrlich sein, wenn nicht Jou-Jou immer noch von Hollywood träumte und die beiden Willys sich unsterblich in ihre verwirrende blonde Schönheit und Zartheit verliebt hätten.
83’52
„Das optimistische Musical-Lustspiel“ (Lexikon des Internationalen Films) – entstanden zur Zeit wirtschaftlicher und sozialer Not in Deutschland – gehörte zu den größten Ufa-Erfolgen der frühen 30er Jahre. Das Filmstudio gab für die Millionen Arbeitslosen jener Jahre ermäßigte Eintrittskarten für 30 Pfennige aus, und die Zuschauer träumten im Kinosessel von schöneren Zeiten wie die Filmhelden selbst. Partnerin von Willy Fritsch (Willy I) und Willy II (Willi Forst) war Lilian Harvey, in den 30er und 40er Jahren als „das süßeste Mädel der Welt“ gefeiert. Willy Fritsch und Lilian Harvey waren damals das Traumpaar schlechthin, einziger Wermutstropfen für ihre Fans war die Tatsache, dass sie ihre „Lovestory“ nicht realiter erlebten. Für die Qualität dieses „Volksstückes mit Musik“ – so der Untertitel – sorgten vor allem auch die Drehbuchautoren Billy Wilder und Walter Reisch. Sie gaben der Dreiecksgeschichte um drei Traumtänzer einen Wortwitz, der sich mit der „sophisticated comedy“ Hollywoods messen konnte: ein Talent, das die beiden nach ihrer Emigration aus Nazideutschland in Hollywood bestens für eine neue Karriere einsetzen. Die eingängigen Melodien und Texte der Lieder des Teams Werner R. Heymann und Robert Gilbert wurden zu echten Schlagern, die damals jeder sang. Denn sie waren tröstlich und witzig zugleich in der Zeit der großen Arbeitslosigkeit. „Irgendwo auf der Welt gibt’s ein kleines bisschen Glück“ hieß die frohe Botschaft. Mit „Wir zahlen keine Miete mehr“ feierten sie den Triumph der kleinen Leute über ihre Ausbeuter.
1930 standen Lilian Harvey in der Depressionskomödie „Die Drei von der Tankstelle“ und der fünf Jahre ältere attraktive und charmante Willy Fritsch zum ersten Mal gemeinsam vor der Kamera. Mit 22 Jahren für die Leinwand entdeckt wurde der Fabrikantensohn aus Kattowitz schon zur Stummfilmzeit zum Star, der Tonfilm und Lilian Harvey sorgten für neue Höhenflüge. Nach dem Krieg wechselte er ins Fach des grau melierten Gentleman und Vaters. 12 Filme drehten die beiden Publikumslieblinge Harvey/Fritsch zusammen, die zum Leidwesen ihrer Fans privat nie ein Paar wurden. Zu den weiteren gemeinsamen Triumphen gehörten „Glückskinder“, „Sieben Ohrfeigen“ und die Emanzipationskomödie „Frau am Steuer“, mit der sich das Paar 1939 trennte.
Ausgerechnet ihr laufen die beiden Willys über den Weg. Sie helfen der Kleinen sich gegen einen sich aufplusternden Hotel-Portier zu wehren, der sie hinauswerfen will, als sie versucht, zu dem Hollywood-Mogul Merryman vorzudringen. Dabei hat Jou-Jou ein persönliches Schreiben vorzuweisen, das Merryman ihr bei der ersten Begegnung gegen 25 Dollar Gebühr ausgestellt hatte. So behutsam wie möglich klären die beiden Willys ihren Schützling auf, dass sie einem Schwindler auf den Leim gegangen ist. Jou-Jou ist verzweifelt, denn die 25 Dollar waren ihre eiserne Reserve, und den Job beim Zirkus hat sie tollkühn gekündigt. Willy I und II zögern nicht, der Obdach- und Mittellosen eine Bleibe auf „ihrer“ Wiese anzubieten. Dort hausen sie vor den Toren Berlins in zwei gemütlichen ausrangierten Eisenbahnwaggons mietfrei und ungestört, genau wie ihr Freund „Vogelscheuche“, der zwar kein Geld, dafür aber reichlich Lebenserfahrung und viel Herz hat. Jou-Jou zieht in den vierten, bis dato leer stehenden Waggon ein. Alles könnte herrlich sein, wenn nicht Jou-Jou immer noch von Hollywood träumte und die beiden Willys sich unsterblich in ihre verwirrende blonde Schönheit und Zartheit verliebt hätten.
83’52
„Das optimistische Musical-Lustspiel“ (Lexikon des Internationalen Films) – entstanden zur Zeit wirtschaftlicher und sozialer Not in Deutschland – gehörte zu den größten Ufa-Erfolgen der frühen 30er Jahre. Das Filmstudio gab für die Millionen Arbeitslosen jener Jahre ermäßigte Eintrittskarten für 30 Pfennige aus, und die Zuschauer träumten im Kinosessel von schöneren Zeiten wie die Filmhelden selbst. Partnerin von Willy Fritsch (Willy I) und Willy II (Willi Forst) war Lilian Harvey, in den 30er und 40er Jahren als „das süßeste Mädel der Welt“ gefeiert. Willy Fritsch und Lilian Harvey waren damals das Traumpaar schlechthin, einziger Wermutstropfen für ihre Fans war die Tatsache, dass sie ihre „Lovestory“ nicht realiter erlebten. Für die Qualität dieses „Volksstückes mit Musik“ – so der Untertitel – sorgten vor allem auch die Drehbuchautoren Billy Wilder und Walter Reisch. Sie gaben der Dreiecksgeschichte um drei Traumtänzer einen Wortwitz, der sich mit der „sophisticated comedy“ Hollywoods messen konnte: ein Talent, das die beiden nach ihrer Emigration aus Nazideutschland in Hollywood bestens für eine neue Karriere einsetzen. Die eingängigen Melodien und Texte der Lieder des Teams Werner R. Heymann und Robert Gilbert wurden zu echten Schlagern, die damals jeder sang. Denn sie waren tröstlich und witzig zugleich in der Zeit der großen Arbeitslosigkeit. „Irgendwo auf der Welt gibt’s ein kleines bisschen Glück“ hieß die frohe Botschaft. Mit „Wir zahlen keine Miete mehr“ feierten sie den Triumph der kleinen Leute über ihre Ausbeuter.
1930 standen Lilian Harvey in der Depressionskomödie „Die Drei von der Tankstelle“ und der fünf Jahre ältere attraktive und charmante Willy Fritsch zum ersten Mal gemeinsam vor der Kamera. Mit 22 Jahren für die Leinwand entdeckt wurde der Fabrikantensohn aus Kattowitz schon zur Stummfilmzeit zum Star, der Tonfilm und Lilian Harvey sorgten für neue Höhenflüge. Nach dem Krieg wechselte er ins Fach des grau melierten Gentleman und Vaters. 12 Filme drehten die beiden Publikumslieblinge Harvey/Fritsch zusammen, die zum Leidwesen ihrer Fans privat nie ein Paar wurden. Zu den weiteren gemeinsamen Triumphen gehörten „Glückskinder“, „Sieben Ohrfeigen“ und die Emanzipationskomödie „Frau am Steuer“, mit der sich das Paar 1939 trennte.
(Boyerisches Fernsehen)
Daten
Länge: ca. 100 min.
| Deutscher Kinostart | Fr, 23.09.1932 |
FSK 6
| Originalsprache: | Deutsch |
Kostenlose Start- und Streambenachrichtigung:
Cast & Crew
![Lilian Harvey]()
![Willy Fritsch]()
![Willi Forst]()
![Paul Hörbiger]()
![Trude Hesterberg]()
![C. Hooper Trask]()
![Hans Deppe]()
![Wolfgang Heinz]()
![Barbara Pirk]()
![Ina von Elben]()
![Ernst Behmer]()
![Hugo Döblin]()
![Ilse Korseck]()
- Regie: Paul Martin
- Drehbuch: Walter Reisch, Billy Wilder
- Produktion: Erich Pommer
- Musik: Werner Richard Heymann
- Kamera: Otto Baecker, Günther Rittau, Konstantin Tschet
- Schnitt: Willy Zeyn
im Fernsehen
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Links
Externe Websites
Wikipedia: Ein blonder Traum
Wikipedia: A Blonde Dream
IMDb (Internet Movie Database)
Rotten Tomatoes
themoviedb
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