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7 Millionen Abos: RTL+ erreicht neuen Meilenstein

Zu Beginn des noch jungen Jahres jubelt RTL Deutschland über einen neuen Meilenstein: Der Streamingdienst RTL+ hat demnach zum Jahreswechsel die Marke von 7 Millionen zahlenden Abonnentinnen und Abonnenten überschritten. Nach eigenen Angaben baut der Dienst damit seine Position als größter nationaler Dienst im deutschen Streamingmarkt aus.
Stephan Schmitter, CEO RTL Deutschland: Dieser Meilenstein von 7 Millionen zahlenden Kunden unterstreicht, wie viel Kraft in unseren Inhalten, unserem Angebot und unseren Teams steckt. RTL+ ist schon heute einer der größten Streamingdienste in Deutschland und wir wollen noch mehr. Die Zahlen zeigen, dass wir mit unserem Angebot die Menschen in Deutschland jeden Tag begeistern. Diesen Weg werden wir im Wettbewerb mit den globalen Streamingdiensten mit aller Konsequenz fortsetzen, unsere Strukturen weiter anpassen und RTL+ 2026 ausbauen. Mit starken Inhalten in allen Genres, Investitionen in neue Technologien und einzigartigen Partnerschaften. Damit halten wir RTL+ weiter auf Kurs, 2026 erstmals profitabel zu sein.
Im Zusammenhang mit den Abozahlen von RTL+ muss darauf hingewiesen werden, dass eine Vielzahl durch eine enge Bundling-Kooperation mit der Deutschen Telekom zustandekommt. RTL+ Premium wurde in mehrere MagentaTV-Tarife integriert, wodurch MagentaTV-Kunden RTL+ oft ohne zusätzliche Kosten nutzen können. Diese werden seitens RTL+ natürlich in die Statistik der zahlenden Abonnenten aufgenommen - egal, ob diese Angebot tatsächlich nutzen.
Das erklärte Ziel besteht darin, bis Ende 2026 über rund acht Millionen zahlende Abonnenten zu verfügen. Jüngst kündigte RTL+ eine vorstehende Preissteigerung an. RTL+ Premium, das bislang für monatlich 8,99 Euro zu haben ist, kostet in Kürze 9,99 Euro im Monat. Lediglich das günstige Basic-Paket ist weiterhin für 5,99 Euro im Monat zu haben (TV Wunschliste berichtete).
Darüber hinaus hat der Konzern angekündigt, sich im Rahmen seiner Gesamtstrategie noch stärker auf das Streaming-Geschäft auszurichten. Dazu sei ein umfassender Umbau der Organisation geplant mit dem Ziel, das Unternehmen "angesichts einer beschleunigten Transformation des Mediengeschäfts sowie der aktuellen konjunkturellen Herausforderungen zukunftssicher aufzustellen und auf den Wettbewerb mit den großen US-amerikanischen Streamingdiensten auszurichten". Damit einher geht jedoch ein massiver Stellenabbau: Rund 600 Mitarbeiter verlieren ihre Jobs. Die Maßnahmen seien "tiefgreifend, aber zwingend notwendig" und stünden im Zusammenhang mit einer organisatorischen Neuausrichtung und der nach wie vor anhaltenden Flaute auf dem Werbemarkt (TV Wunschliste berichtete).
CEO Stephan Schmitter erläuterte gegenüber der dpa, dass die Programmbudgets zunehmend vom linearen Fernsehen ins Streaming verlagert werden sollen. Wir planen weiter jedes Jahr über eine Milliarde in unsere Inhalte zu investieren, die Budgets aber zu Gunsten hochwertiger Streaming-Inhalte umzuverteilen.
Außerdem plant RTL Deutschland bekanntlich die vollständige Übernahme von Sky Deutschland, womit ein weiteres Wachstum einherginge. Der Zusammenschluss muss allerdings noch von den Wettbewerbs- und Medienkontrollbehörden abgesegnet werden.
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Leserkommentare
Hans18 schrieb am 06.01.2026, 02.57 Uhr:
Schade wenn man heimischen Erfolg versucht immer schlecht zu machen. Ich finde das sehr gut wenn das Geld bei uns bleibt statt in die USA wandert.
Gleichzeitig muss ich zugeben, dass ich den Abopreis schwer nachvollziehen kann. 8,99 entspricht Netflix Niveau und da bekommt man zigmal mehr Inhalte. Der Hinweis auf Magenta ist da wohl sehr wichtig, weiß nicht wieviele Vollpreiskunden da wirklich dabei sind. Ich finde jedenfalls, dass RTL+ eher 5,- im Monat kosten sollte.Schwaab96 schrieb am 05.01.2026, 20.59 Uhr:
Mal sehen, wie viele Abonnenten RTL+ den Rücken kehren werden, wenn die Europa und Conference League ab 2027 dann nicht mehr bei RTL/RTL+ laufen...Marcus Cyron schrieb am 05.01.2026, 17.17 Uhr:
Und so viele Menschen können sich doch nicht irren. Oder? ODER?
Es ist immer wieder erschreckend, dass so viele Menschen wirklich Scheiße fressen wollen. Selbst dann, wenn sie Gourmetküche bekommen können, für dasselbe oder weniger.Torsten S schrieb am 05.01.2026, 13.39 Uhr:
Zumindest weit erfolgreicher wie der Flop Joyn!addicted4series schrieb am 06.01.2026, 09.56 Uhr:
Heißt es nicht eigentlich BESTER SUPER STREAMER...?
Fragt sich eigentlich nur, warum ein vermeintlich unentgeltlicher Streamingdienst so viele private Daten Tag für Tag abfragt... per Laptop & Handy etc.? Weil ohne einloggen läuft da nix...
Das sollte mal ernsthaft hinterfragt werden, was da alles an Datenaustausch im Hintergrund stattfindet während tagtäglich gestreamt wird... und vor allem an wen die Daten schließlich weitergereicht werden? Weil mit dem Einloggen stimmt man automatisch auch dem "Kleingedruckten" in den AGB's zu - aber genau wissen, was da drinsteht, tut so gut wie Niemand...
Denn eins sollte man sich auf der Zunge "zergehen" lassen als Otto-Normalverbraucher bzw. das Überdenken lohnt sich insofern, weil sogar eine Taylor Swift auf diese Art von "Abofalle" einst hereingefallen ist. Denn die Rechte ihrer ersten Albenverträge hat der "Übernehmer" ihres einstigen Musiklabels JETZT noch immer inne - und sogar eine Heerschar an überbezahlten Top-Anwälten hat sie bisher davon nicht loseisen können...
Und es passiert ja nicht das Erste Mal, dass ein solcher Streamingdienst für VIEL GELD dann von jetzt auf gleich plötzlich den Besitzer wechselt - und zwar mit fundiertem Wissen über Privates von Abermillionen Menschen im "Handgepäck"...TobiasS0810 schrieb am 05.01.2026, 19.17 Uhr:
Wieso? Joyn ist doch Deutschlands bester Streamer, sagt zumindest Pro7... 🤪
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