Für den 10-jährigen Christian (Camille Loup Moltzen), Sohn eines gewalttätigen Möbelpackers, scheint das Leben vorbestimmt. Als die Mutter (Mercedes Müller) stirbt und Tante Juli (Svenja Jung) für seinen Weg auf die "höhere Schule" kämpft, gerät er zwischen alle Fronten. Kaiserslautern, im Sommer 1994. Der zehnjährige Christian darf die Schule schwänzen. Sein Vater Ottes hat für die fünfköpfige Familie einen gemeinsamen Tag im Freizeitpark organisiert. Der außergewöhnliche Ausflug ist für Christian Beweis, wie gut sich der Vater um die Familie kümmert. Der Junge ist stolz auf Ottes, der als Möbelpacker ganz allein eine Waschmaschine tragen kann und seinen Sohn, Fußballfan wie er, in seine Stammkneipe mitnimmt. Doch der Anschein von Familienglück trügt. Die eingetretene Wohnungstür im maroden Mietshaus, das Hämatom am Rücken der Mutter und die Erfahrung von Hunger holen die Familie wieder in die Realität zurück. Dass Christian eine Gymnasialempfehlung erhält, ist unerwartet. Seine Mutter Mira will unbedingt, dass der begabte Sohn diese Chance nutzt und auf eine höhere Schule geht. Ottes ist strikt dagegen. Als Mira krank wird und stirbt, löst Miras Schwester Juli ihr Versprechen ein und übernimmt die Verantwortung für die Kinder. Sie kämpft nicht nur gegen Ottes, sondern auch gegen die Willkür des Jugendamtes, das Christian auf den vorgezeichneten Weg in die Hauptschule schicken will. Und Juli setzt sich durch: Christian kommt aufs Gymnasium. Schulisch kann er dort mithalten. Aber zwischen ihm und den anderen Schülern bleibt ein Graben. Vor allem aber leidet Christian darunter, dass der Vater diesen Weg ablehnt. Mehr und mehr gerät er in Bedrängnis, zwischen Tante Juli, die das Beste für ihn will, und dem Vater, von dem er sich emotional nicht lösen kann. Christian muss sich entscheiden.
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Zurecht den deutschen Fernsehpreis 2025 gewonnen. Habe den Film allerdings erst danach gesehen, aber sehr ergreifende Story und auch die Doku zum Film, sollte man sich nach dem Film auch noch anschauen. Natürlich trotzdem schon komisch, das man sich über einen Preis freut, obwohl die reale Geschichte dahinter, alles andere als Freude bereitet. Tolle Schauspielerische Leistung
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Die Schwestern Mira (Mercedes Müller, li.) und Juli (Svenja Jung, re.) stehen einander sehr nahe.
Juli (Svenja Jung, li.) kann es kaum fassen, dass ihre Schwester Mira (Mercedes Müller, re.) wieder schwanger ist. Ottes (Leonard Kunz) kann die fünfköpfige Familie doch jetzt schon kaum ernähren ...
Manchmal begleitet Christian (Camille Loup Moltzen, li.) seinen Vater Ottes (Leonard Kunz, re.), der als Möbelpacker arbeitet, und die beiden haben Spaß mit Fundstücken.
Christian (Camille Loup Moltzen, li.) und sein Bruder Benny (Len Blankenberg, mi.) sind genau wie Opa Willy (André Eisermann, re.) und der Rest der Familie glühende Verehrer des 1. FC Kaiserslautern.
Mira (Mercedes Müller, mi.)) weiß, dass ihre Schwester Juli (Svenja Jung, re.) von ihrer Ehe mit Ottes (Leonard Kunz, li.) nicht viel hält. Aber sie lässt sich davon nicht beirren.
Mira (Mercedes Müller, re.) hat eine schlechte Nachricht vom Arzt bekommen, Juli (Svenja Jung, li.) ist bereit, Verantwortung für die Kinder ihrer Schwester zu übernehmen.
Christian (Camille Loup Moltzen) hat miterlebt wie sein Großvater seine Tante angegriffen hat. Aber aus Loyalität mit dem Vater fällt es ihm schwer, den Angriff zu bezeugen.
Als ihr Mann sie verlässt, weil es ihm zu viel wird, will sich Juli (Svenja Jung, mi.) sich neben ihrem eigenen Baby auch um die Kinder ihrer Schwester kümmert, und kann Christians (Camille Loup Moltzen,re.) Trost gut gebrauchen.
Wenn der Vater sagt, dass er kommt und die Kinder einlädt, dann tut er das auch! Darauf beharrt Christian (Camille Loup Moltzen, mi.), auch wenn Benny (Len Blankenburg, re.) es besser weiß und Laura (Thurid Charlotte Funck, li.) nicht mehr länger warten will.