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Eine Frage der Ehre

(Una questione d'onore) I/F, 1966

  • 14 Fans jüngerälter
  • Wertung0 8080noch keine Wertungeigene Wertung: -

Filminfos

In einem sardischen Dorf gerät der Salinearbeiter Efisio in den Strudel der sinnlosen Gesetze der Blutrache. Er wird zum Spielball von Familienfehden und letztlich gezwungen, wider besseren Wissens seine Frau als Ehebrecherin zu verurteilen. Der sardische Salinearbeiter Efisio Mulas (Ugo Tognazzi) steckt in der Klemme: Im Rahmen einer Generalamnestie kommt die temperamentvolle Domenicangela (Nicoletta Machiavelli) wieder auf freien Fuß. Sie wurde für eine Attacke auf ihn verurteilt, die sie begangen hatte, weil er sie angeblich sexuell belästigt hat. Nun fürchtet der unschuldige Efisio, dass Domenicangelas Brüder ihn zu einer Ehe mit ihrer rabiaten Schwester zwingen werden. Seine Einstellung ändert sich allerdings sehr schnell, als er die junge Frau erstmals wiedersieht: Domenicangela ist zu einer bezaubernden jungen Frau herangereift.
Nur zu gerne würde er sie heiraten. Ausgerechnet am Tag seiner Hochzeit erreicht ihn jedoch eine Hiobsbotschaft: Man verdächtigt Efisio eines Mordes, die Beweise wiegen schwer. Notgedrungen ergreift er die Flucht und taucht im fernen Mailand unter. Tatsächlich fiel sein vermeintliches Opfer einer seit Generationen währenden Fehde zweier Großfamilien zum Opfer. Der Neffe des Toten, Efisios Patenonkel Don Leandro Sanna (Bernard Blier), besucht den Flüchtigen eines Tages im Exil und schlägt ihm ein Geschäft vor: Efisio soll in geheimer Mission nach Sardinien reisen, um für den Onkel ein Mitglied der gegnerischen Familie Porcu zu erschießen. Als Gegenleistung will Leandro dafür sorgen, dass die Anklage gegen ihn mit einem Freispruch endet.
In seiner Not lässt der arme Kerl sich auf den Deal ein. Doch kaum in seinem Dorf angekommen, packt ihn die Sehnsucht nach seiner Frau. Den Mord begeht ein anderer. Dennoch wird die Anklage gegen ihn fallen gelassen. Überglücklich kehrt Efisio nach Hause zurück. Dort erwartet ihn jedoch eine neue Schreckensnachricht: Domenicangela ist schwanger.
Und da niemand von seinem heimlichen Besuch wissen darf, hält man sie für eine Ehebrecherin. Der Druck auf Efisio wird immer größer, denn nach Ansicht der Dorfbewohner gibt es nur eine Möglichkeit, seine Ehre wiederherzustellen: Domenicangela muss sterben. "Eine Frage der Ehre" feierte 1966 im Wettbewerb der Berlinale Premiere. Auf meisterhafte Weise lässt der preisgekrönte Regisseur Luigi Zampa im Verlauf der Geschichte den Tonfall umschlagen: Die Erzählung beginnt als bitterböse Komödie über verknöcherte dörfliche Traditionen, wird dann zur Geschichte einer unerfüllten Liebe und mündet schließlich in eine sozialkritische Tragödie. Die Hauptrollen spielen Ugo Tognazzi und Bernard Blier. An ihn, einen der profiliertesten Charakterdarsteller Frankreichs, will das MDR FERNSEHEN anlässlich seines 100. Geburtstages am 11. Januar erinnern. Mit seiner Physiognomie, dem kahlen, rundlichen Kopf, dem seltsam weichen Gesicht mit schweren Augen, wurde er in mehr als 150 Filmen zum Markenzeichen des französischen Kinos. "Ob als Kneipenwirt, Taxifahrer, Bankier oder Kriminalkommissar, Bernard Blier war immer der französische Biedermann par excellence, der vertrauenerweckende Pfeifenraucher und Baskenmützenträger, und am spannendsten wurde es, wenn sich hinter diesem Mondgesicht Abgründe auftaten: Dann konnte Blier - besonders gern als Gegenspieler seines Freundes Jean Gabin, mit sparsamsten Mitteln teigig-tückische Schurken darstellen, die eine Klasse für sich waren", würdigte ihn "Der Spiegel" in seinem Nachruf.
(mdr)

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