Der erwachsene Sohn kehrt nach einem längeren beruflichen Türkeiaufenthalt nach Paris zurück. Aus einem ursprünglichen „Vorbeischauen“ bei seiner Mutter, einer exzentrischen Literaturkritikerin, werden fast zwei Wochen. In dieser Zeit schleichen sich seine Kindheit und Jugend wieder in seine Erinnerung und er beginnt, sich mit seiner Vergangenheit und dem Verhältnis zu seinen Eltern auseinander zu setzen. Er lehnt sich gegen seine Mutter auf, ihre Rolle als Intellektuelle, ihre erdrückenden Büchermassen, ihre Erziehungsmethoden und die Abwesenheit seines Vaters. Während seine Mutter geschäftlich nach Dänemark reist, baut er allmählich wieder einen engeren Kontakt zu seiner Familie auf, zu seiner Schwester, die ihm mit ihrem kleinen Sohn einen Besuch abstattet. Im Lauf einer Party schüttet der Sohn seiner Schwester völlig sein Herz aus: die Lücke, die ihr gemeinsamer verstorbener Bruder hinterlassen hat, der Bruch seiner Eltern. Und dann findet in dem elterlichen Haus, in dem sonst nur die Mutter allein wohnt, trotz der abweisenden Haltung des Sohnes eine Zusammenkunft der Familie statt.
(arte)
„Es wird aufgegessen“ ist das detaillierte Psychogramm einer Familie. Sowohl in dramatischen Auseinandersetzungen als auch kleinen Andeutungen werden die durch Spannung geprägten Beziehungen der Personen beleuchtet und bruchstückhaft Situationen aneinandergereiht, die ihr erneutes Zusammenleben charakterisieren. Außerdem spielen auf amüsante Art und Weise Bücher eine große Rolle.
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