Das Film- und Fernsehserien-Infoportal
Log-In für "Meine Wunschliste"
Passwort vergessen
  • Bitte trage Deine E-Mail-Adresse ein, damit wir Dir ein neues Passwort zuschicken können:
  • Log-In | Neu registrieren
Registrierung zur E-Mail-Benachrichtigung
  • Anmeldung zur kostenlosen TV-Termin-Benachrichtigung für

  • E-Mail-Adresse
  • Für eine vollständige und rechtzeitige Benachrichtigung übernehmen wir keine Garantie.
  • Fragen & Antworten
12

Europas letzter Sommer

Zwischen Attentat und Kriegsausbruch: Julikrise 1914D, 2012

Europas letzter Sommer
Steffen Bauer / BR; Tellux-Film GmbH
  • 12 Fans
  • Wertung0 108385noch keine Wertungeigene: -

Filminfos

Das Jahr 1914. Es herrscht Frieden und Wohlstand in Europa. Besonders das Deutsche Reich blickt zurück auf einen beispiellosen wirtschaftlichen Aufschwung. Dann fällt Ende Juni in Sarajewo ein tödlicher Schuss: der österreichische Thronfolger wird ermordet. Im Laufe des kommenden Monats überstürzen sich die Ereignisse. International nutzen Diplomaten und Staatslenker das Attentat als Vorwand, die eigene Macht zu vergrößern und alte Rechnungen zu begleichen.
In nur wenigen Wochen stürzen Kompromisslosigkeit, Größenwahn und blinder Gehorsam den Kontinent in den bis dato größten Krieg der Menschheitsgeschichte. Der Frieden in Europa in der ersten Hälfte des Jahres 1914 ist ein trügerischer. Deutschland ist seit der Reichsgründung 1871 zur Großmacht aufgestiegen. Die alten Mächte in Europa fühlen sich bedroht. Die Feindschaft zu Frankreich ist ungebrochen. Als der österreichische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand am 28. Juni 1914 in Sarajewo ermordet wird, sorgt dies zunächst nicht für Aufregung, denn Ferdinand war auch im eigenen Land nicht sehr beliebt. Zudem befinden sich die meisten Machträger in Europa gerade im Urlaub. Niemand glaubt zu diesem Zeitpunkt, dass die Tat einen Weltenbrand auslösen könnte. Das Attentat bezieht sich lediglich auf den lokalen Balkankonflikt, während die großen Militärbündnisse zwischen England, Frankreich und Russland auf der einen, und Deutschland, Österreich-Ungarn und Italien auf der anderen Seite bestehen. Doch der Konflikt schwillt an. Einige Jahre zuvor hatte die K.u.K.-Monarchie Bosnien-Herzegowina besetzt, woraufhin man im benachbarten Serbien mit der Bildung des "Balkanbundes" reagierte, einem defensiven Militärbündnis unter Patronage Russlands.
Nun fürchtet man sich in Österreich-Ungarn vor den aufstrebenden Nationalbewegungen auf dem Balkan. Als nach dem Attentat in Sarajewo eine vage Verbindung des Täters zur serbischen Geheimorganisation "Schwarze Hand" bekannt wird, nimmt man dies in der Doppelmonarchie zum Anlass, einen Exempel zu statuieren. Damit nimmt das Unglück seinen Lauf. Man wirft der serbischen Regierung vor, vom Attentat gewusst zu haben und droht mit Krieg. Diese Vorgehensweise wird vom Deutschen Reich forciert, das mit Österreich verbündet ist. In Deutschland ist man - gestärkt durch militärische Aufrüstung und wirtschaftlichen Aufschwung - sogar bereit, bei einer Eskalation des Streits gegen Russland in den Krieg zu ziehen, das bei einem Angriff auf Serbien zweifellos aktiv werden würde.
Auf deutscher Seite nehmen dieses Risiko nicht nur der oberste Militär, General Moltke (Volker Spahr) und Kriegsminister Falkenhayn (Klaus Guth), sondern auch Kaiser Wilhelm II. (Hubertus Hartmann), Reichskanzler Bethmann-Hollweg (Frank Röth) und sein Berater Kurt Riezler (Lars Rudolph) in Kauf. Doch nicht nur gegen Russland möchte man losschlagen. Da das Zarenreich mit Frankreich verbündet ist und letzteres im Falle einer Eskalation ebenfalls eingreifen würde, kalkuliert die überhebliche deutsche Führung schlicht mit einem schnellen Präventivschlag gegen den westlichen Nachbarn. Aber Frankreich wiederum ist mit England verbündet, der damaligen Weltmacht Nr. 1... Diese komplexen, internationalen Verbindungen sind es, die aus dem lokalen Konflikt innerhalb weniger Wochen einen kontinentalen, später sogar weltweiten Krieg werden lassen. In diesem Sommer scheint die Sonne in Europa zum letzten Mal für viele Jahre. Unter der Regie von Bernd Fischerauer schildert der Film den Zeitraum zwischen Attentat Ende Juni und Kriegsausbruch Anfang August 1914. Im Fokus stehen dabei die Motivationen und Entscheidungsfindungen der Staatslenker und Diplomaten Europas. Basierend auf Originaldokumenten führt das Dokumentarspiel durch die Arbeits- und Konferenzzimmer der Machtzentren ebenso wie durch die Clubs und Cafés der Hauptstädte, wo die Gespräche zwischen den Diplomaten stattfanden.
(ARD alpha)
Daten
Länge: ca. 90 min.
Deutsche TV-PremiereSa, 28.01.2017 (ARD-alpha)
Originalsprache:Deutsch
Kostenlose Startbenachrichtigung per E-Mail
Cast & Crew

im Fernsehen

In Kürze:
Keine TV-Termine in den nächsten Wochen.
Ich möchte vor dem nächsten TV-Termin kostenlos per E-Mail benachrichtigt werden:
Bisherige Ausstrahlungstermine:
  • Europas letzter Sommer
  • Europas letzter Sommer
  • Europas letzter Sommer
Daten & Zeiten kalendarisch. Alle Angaben ohne Gewähr auf Vollständigkeit.

DVDs, Blu-ray-Discs, Bücher

* Transparenzhinweis: Für gekennzeichnete Links erhalten wir Provisionen im Rahmen eines Affiliate-Partnerprogramms. Das bedeutet keine Mehrkosten für Käufer, unterstützt uns aber bei der Finanzierung dieser Website.
Alle Preisangaben ohne Gewähr, Preise ggf. plus Porto & Versandkosten.
Preisstand: 23.09.2026 03:00 GMT+1 (Mehr Informationen)
Bestimmte Inhalte, die auf dieser Website angezeigt werden, stammen von Amazon. Diese Inhalte werden "wie besehen" bereitgestellt und können jederzeit geändert oder entfernt werden.
Externe Websites
I InhaltsangabeB BilderA Audio/MusikV VideosF ForumN Blog/News

Kommentare, Erinnerungen und Forum

Bilder

  • Von links: von Delbrück (Eric P. Caspar), Bethmann Hollweg (Frank Röth) und Riezler (Lars Rudolph).
    Von links: von Delbrück (Eric P. Caspar), Bethmann Hollweg (Frank Röth) und Riezler (Lars Rudolph).
    Bild: © BR/Tellux-Film GmbH/Markus Schwabenitzky
  • Haase (Thomas Schendel, 2. von links) spricht zu der aufgebrachten Menschenmenge am Berliner Belle Alliance Platz.
    Haase (Thomas Schendel, 2. von links) spricht zu der aufgebrachten Menschenmenge am Berliner Belle Alliance Platz.
    Bild: © Markus Schwabenitzky / BR/Tellux-Film GmbH
  • Sarajewo, die Erschießung Franz Ferdinands. Princip (Cerda Roma Alkos, Mitte) ist der Attentäter.
    Sarajewo, die Erschießung Franz Ferdinands. Princip (Cerda Roma Alkos, Mitte) ist der Attentäter.
    Bild: © Markus Schwabenitzky / BR; Tellux-Film GmbH
  • Rosa Luxemburg (Barbara Philipp) und Karl Liebknecht (Uwe Poppe).
    Rosa Luxemburg (Barbara Philipp) und Karl Liebknecht (Uwe Poppe).
    Bild: © BR/Tellux-Film GmbH/Markus Schwabenitzky
  • Wachhabender Offizier (Benno Göschick) und Bethmann Hollweg (Frank Röth).
    Wachhabender Offizier (Benno Göschick) und Bethmann Hollweg (Frank Röth).
    Bild: © Markus Schwabenitzky / BR; Tellux-Film GmbH
  • Sarajewo, die Erschießung Franz Ferdinands. Princip (Cerda Roma Alkos) ist der Attentäter. Sophie Chotek (Monika Keilacker) und Franz Ferdinand (Holger Weißgerber) im Wagen.
    Sarajewo, die Erschießung Franz Ferdinands. Princip (Cerda Roma Alkos) ist der Attentäter. Sophie Chotek (Monika Keilacker) und Franz Ferdinand (Holger Weißgerber) im Wagen.
    Bild: © Markus Schwabenitzky / BR;Tellux-Film GmbH / BR/Tellux-Film GmbH/Markus Schwabenitzky
  • Haase (Thomas Schendel) spricht zu der aufgebrachten Menschenmenge am Berliner Belle Alliance Platz.
    Haase (Thomas Schendel) spricht zu der aufgebrachten Menschenmenge am Berliner Belle Alliance Platz.
    Bild: © Markus Schwabenitzky / BR; Tellux-Film GmbH / BR/Tellux-Film GmbH/Markus Schwabenitzky
  • Von links: Volker Ranisch (Rolle: Wilhelm Prinz zu Stolberg-Wernigerode) und André Röhner (Rolle: Karl Graf von Kageneck).
    Von links: Volker Ranisch (Rolle: Wilhelm Prinz zu Stolberg-Wernigerode) und André Röhner (Rolle: Karl Graf von Kageneck).
    Bild: © Steffen Bauer / BR; Tellux-Film GmbH / BR/Tellux-Film GmbH/Steffen Bauer
  • Wien, Palais Baltazzi. Kageneck teilt mit, dass Deutschland hinter der Monarchie steht. Mitte: Baltazzi (Julia Stemberger).
    Wien, Palais Baltazzi. Kageneck teilt mit, dass Deutschland hinter der Monarchie steht. Mitte: Baltazzi (Julia Stemberger).
    Bild: © Steffen Bauer / BR; Tellux-Film GmbH / BR/Tellux-Film GmbH/Steffen Bauer
  • Baltazzi (Julia Stemberger) und Kageneck (André Röhner, 2. von links) mit de Bunsen (Ian Dickinson) und Avarna (Michael Gampe, 2. von rechts). Man feiert die Übergabe der Note an Serbien.
    Baltazzi (Julia Stemberger) und Kageneck (André Röhner, 2. von links) mit de Bunsen (Ian Dickinson) und Avarna (Michael Gampe, 2. von rechts). Man feiert die Übergabe der Note an Serbien.
    Bild: © Steffen Bauer / BR;Tellux-Film GmbH / BR/Tellux-Film GmbH/Steffen Bauer
  • Gute Stimmung im Hause Baltazzi. Man feiert die Übergabe der Note an Serbien.
    Gute Stimmung im Hause Baltazzi. Man feiert die Übergabe der Note an Serbien.
    Bild: © Steffen Bauer / BR; Tellux-Film GmbH / BR/Tellux-Film GmbH/Steffen Bauer
  • Bei den Dreharbeiten zu "Europas letzter Sommer". Mitte: Regisseur Bernd Fischerauer.
    Bei den Dreharbeiten zu "Europas letzter Sommer". Mitte: Regisseur Bernd Fischerauer.
    Bild: © Steffen Bauer / BR; Tellux-Film GmbH / BR/Tellux-Film GmbH/Steffen Bauer
  • Wien, Palais Baltazzi. Kageneck teilt mit, dass Deutschland hinter der Monarchie steht. Rechts: Hoyos (Simon Hatzl).
    Wien, Palais Baltazzi. Kageneck teilt mit, dass Deutschland hinter der Monarchie steht. Rechts: Hoyos (Simon Hatzl).
    Bild: © Steffen Bauer / BR; Tellux-Film GmbH
  • Gute Stimmung im Hause Baltazzi. Man feiert die Übergabe der Note an Serbien. Mitte: Baltazzi (Julia Stemberger).
    Gute Stimmung im Hause Baltazzi. Man feiert die Übergabe der Note an Serbien. Mitte: Baltazzi (Julia Stemberger).
    Bild: © BR/Tellux-Film GmbH/Steffen Bauer
  • Berlin, Landgericht. Die Verhandlung gegen Rosa Luxemburg (Barbara Philipp).
    Berlin, Landgericht. Die Verhandlung gegen Rosa Luxemburg (Barbara Philipp).
    Bild: © Steffen Bauer / BR; Tellux-Film GmbH
  • Berlin, Landgericht. Die Verhandlung gegen Rosa Luxemburg (Barbara Philipp). Links: Verteidiger Levi (Pero Radicic).
    Berlin, Landgericht. Die Verhandlung gegen Rosa Luxemburg (Barbara Philipp). Links: Verteidiger Levi (Pero Radicic).
    Bild: © Steffen Bauer / BR;Tellux-Film GmbH / BR/Tellux-Film GmbH/Steffen Bauer
  • Wilhelm II. (Hubertus Hartmann, Mitte) hält seine Rede an das Volk am Berliner Stadtschloss, Tirpitz (Rudolf Trommer, rechts) und Waldersee (Sebastian Hubel) stehen neben ihm.
    Wilhelm II. (Hubertus Hartmann, Mitte) hält seine Rede an das Volk am Berliner Stadtschloss, Tirpitz (Rudolf Trommer, rechts) und Waldersee (Sebastian Hubel) stehen neben ihm.
    Bild: © Steffen Bauer / BR; Tellux-Film GmbH / BR/Tellux-Film GmbH/Steffen Bauer
  • Wilhelm II. (Hubertus Hartmann, Mitte) hält seine Rede an das Volk am Berliner Stadtschloss, neben ihm Tirpitz (Rudolf Trommer, rechts) und Waldersee (Sebastian Hubel).
    Wilhelm II. (Hubertus Hartmann, Mitte) hält seine Rede an das Volk am Berliner Stadtschloss, neben ihm Tirpitz (Rudolf Trommer, rechts) und Waldersee (Sebastian Hubel).
    Bild: © Steffen Bauer / BR; Tellux-Film GmbH
  • Wien, Palais Baltazzi. Kageneck teilt mit, dass Deutschland hinter der Monarchie steht. Kageneck (André Röhner).
    Wien, Palais Baltazzi. Kageneck teilt mit, dass Deutschland hinter der Monarchie steht. Kageneck (André Röhner).
    Bild: © BR/Tellux-Film GmbH/Steffen Bauer

Ähnliche Titel