Vier Iraker stehen im Zentrum von Samir Jamal Aldins Dokumentarfilm: Verbunden, kontrastiert und kommentiert werden die vier Lebensgeschichten durch persönliche Kommentare des Regisseurs. Ein Schriftsteller, der Romane auf Hebräisch schreibt, ein Kommunist, der einen Kiosk führt. Ein bedeutender Autor, der in Israel kaum gelesen wird, weil er auf Arabisch publiziert, und ein Schriftsteller, der über seine kommunistische Vergangenheit schreibt. Als Kind irakischer Einwanderer beschäftigt sich Samir Jamal Aldin seit Jahren mit Fragen der Entfremdung und Identitätsbildung. Zudem lässt er mit Ella Habiba Shohat eine irakisch-israelische Intellektuelle der jüngeren Generation zu Wort kommen. Aus diesen Mosaiksteinen und historischem Filmmaterial entsteht das faszinierende Bild eines toleranten, weltoffenen irakischen Staats in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts - gerade in der heutigen politischen Situation eine ebenso spannende wie unentbehrliche Geschichtslektion. Der Dokumentarfilm "Forget Baghdad" wurde mehrfach ausgezeichnet.
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