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Freud - der Außenseiter

(Outsider. Freud) IL/A/D, 2024

Mary Evans/WE Freud
  • 6 Fans
  • Wertung0 169064noch keine Wertungeigene: -

Filminfos

Freude und Verwerfungen eines Lebens, die Hürden des Alltags, die wir nicht zu nehmen vermögen – sie liegen oft in der Kindheit begraben, abgelagert in unserem Unbewussten, oft vergessen und in Träumen verrätselt wiederkehrend. Das Kind Sigmund Freud erlebt, wie sein Vater von einem Antisemiten attackiert wird und sich nicht zur Wehr setzt. Dazu kommen dessen geschäftliche Erfolglosigkeit und finanzielle Not. Im jungen Sigmund manifestiert sich eine tiefe Abneigung gegen den Vater, die Mutter aber vergöttert er. Vor Freud galt eine Mutter als nichts Besonderes, mit ihm wurde sie zur großen Sache, heißt es in Qedars Film. Überrascht ist Freud Jahrzehnte später, wie sehr ihn der Tod des Vaters mitnimmt.
In Selbstanalyse erkennt er, dass alle Buben zu einem gewissen Zeitpunkt eifersüchtig auf den Vater, in die Mutter aber verliebt sind. Durch die Entdeckung des Unbewussten hat Freud verstanden, dass alle Menschen von verborgenen und verbotenen Wünschen getrieben sind. Seine Behandlungsmethode war tatsächlich revolutionär und ließe sich zur Formel "reden hilft" kondensieren. Die von ihm entwickelte Gesprächstherapie funktioniert ohne Berührungen, ohne Medikamente. Es ist das Offenbaren und somit Loswerden persönlicher Geschichten, die heilen. Ein Terrain, das zuvor Dichtern vorbehalten war.
Im Wien der Jahrhundertwende war Sexualität mit einem Tabu belegt. Die große Zahl an Fällen von Syphilis und das florierende Prostitutionsgewerbe straften geheuchelte Moralvorstellungen Lügen. Freud erkannte nicht nur, dass frühkindliche Prägungen sexuelle Vorlieben und Probleme konstituieren, sondern auch, dass wohl alle Menschen bisexuelle Anteile in sich tragen. Seine 1905 erschienenen "drei Abhandlungen zur Sexualtheorie" stünden in den USA heute wohl auf dem Index. In seinen Abhandlungen über Liebe und Tod befasste sich Freud mit den größten Themen der menschlichen Existenz. Eine seiner prominentesten Patientinnen war Prinzessin Marie Bonaparte, Urgroßnichte Napoleons.
Er rettete sie durch seine Behandlungsmethoden und sie rettete ihm das Leben. Sie organisierte nicht nur seine Flucht am 4. Juni 1938 vor den Nazis in die Emigration nach London, sondern bewahrte auch viele seiner Werke vor der Vernichtung.
(ORF)
Daten
Länge: ca. 52 min.
Original-KinostartSo, 05.01.2025 (Haifa Film Festival)
Deutsche TV-PremiereMi, 07.01.2026 (arte)
Originalsprache:Hebräisch
Kostenlose Start- und Streambenachrichtigung:

Freud - der Außenseiter Streams

"Freud - der Außenseiter" ist als Video/Stream erhältlich:
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Bilder

  • Durch Gespräche mit Expertinnen und Experten entsteht ein vielschichtiges Porträt von Sigmund Freud, dessen Ideen bis heute herausfordern und inspirieren.
    Bild: © Yair Qedar
  • Vier zentrale Krisen prägten Sigmund Freuds Leben und Werk: seine jüdische Identität, die Trauer um seinen Vater, der Verlust seiner Tochter und Enkel sowie sein Exil in London.
    Bild: © Mary Evans/WE Freud
  • „Die Selbstanalyse beginnt mit der Aufzeichnung seiner Träume. Ungefähr im Jahr 1897. Täglich notiert er seine Träume, versucht, sie zu verstehen und ihnen eine Bedeutung zu geben.“ Eran Rolnik – Psychoanalytiker und Historiker
    Bild: © ORF/rbb/Yair Qedar/KGP Filmproduktion
  • Die Idee des Unbewussten besagt, dass alles, was wir erleben, was uns ausmacht, was wir aufnehmen, von den ersten Sinneseindrücken bis zu den abstraktesten Gedanken irgendwo in einer verborgenen Schicht existieren. Anat Tzur Mahalel – Therapeutin und Freud-Forscherin.
    Bild: © ORF/rbb/Yair Qedar/KGP Filmproduktion
  • Sigmund Freud.
    Bild: © ORF/rbb/Yair Qedar/KGP Filmproduktion
  • Freud besagt, dass es im Unbewussten keine Widersprüche gibt. Dort kann man sowohl Mann als auch Frau sein. Man kann hier sein oder nicht hier sein.
    Bild: © ORF/rbb/Yair Qedar/KGP Filmproduktion
  • Freud sagte zu seinen Patienten „Stellen Sie sich vor, Sie wären in einem Zug und beschreiben Sie einfach die vorbeiziehende Landschaft. Beschreiben Sie, was Sie sehen.“
    Bild: © ORF/rbb/Yair Qedar/KGP Filmproduktion
  • Sigmund Freud.
    Bild: © ORF/Libraray of Congress
  • Sigmund Freud mit Zigarre.
    Bild: © ORF/rbb/Yair Qedar/KGP Filmproduktion
  • Sigmund Freud. Freuds Entdeckung des Unbewussten war der zentrale Moment seines Lebens.
    Bild: © ORF/rbb/Yair Qedar/KGP Filmproduktion

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