Das Verhältnis zwischen den USA und dem Iran ist seit Jahrzehnten angespannt. Der Atom-Deal mit dem Gottesstaat sorgte nur kurz für Entspannung - bis Präsident Trump ihn 2018 aufkündigte. Das 2015 ausgehandelte Abkommen sollte garantieren, dass Iran langfristig keine Atomwaffen entwickelt. Die Obama-Administration sprach von einer "historischen Übereinkunft", die Iran zu neuem Ansehen verhalf und zugleich einen wirtschaftlichen Aufbruch versprach. Doch mit dem Ausstieg der USA schwinden auch die Hoffnungen vieler Iraner auf eine Öffnung und Modernisierung des Gottesstaates. Von Seiten der Regierungen in Teheran und Washington werden die alten Feindbilder wieder befeuert - mit Verweis auf die wechselvolle Geschichte der beiden Staaten. Einst enge Verbündete im Nahen Osten, verhalfen die USA 1953 zum Sturz des demokratisch gewählten Präsidenten und dem westlich orientierten Schah Reza Pahlavi zur monarchischen Regierung. Mit der Islamischen Revolution 1979 jedoch wurde das Land wieder zum Gottesstaat und drohte durch die fortschreitende Entwicklung der Kernenergie zu einer unberechenbaren Atommacht zu wachsen.
(ZDF)
Daten
Länge: ca. 45 min.
Deutsche TV-Premiere
So, 17.05.2020 (ZDFinfo)
Originalsprache:
Englisch
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im Fernsehen
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