Mitte des 19. Jahrhunderts: Die Wäscherin Gervaise, von ihrem Mann Lantier mit zwei Kindern sitzengelassen, plagt sich mühsam durchs Leben, bis sie den fleißigen Arbeiter Coupeau heiratet und es zu bescheidenem Wohlstand bringt. Sie will ein eigenes Geschäft aufmachen, als ihr Mann einen schweren Arbeitsunfall erleidet. Er erholt sich nie von diesem Schock und fängt an zu trinken. Gervaise sorgt nun allein für die Familie und verzweifelt mehr und mehr an der Trostlosigkeit des Lebens. Als Lantier wieder auftaucht, wird sie erneut seine Geliebte. Doch die Verbindung mit ihrem Ex-Mann stürzt sie nur noch tiefer ins Unglück ...
(arte)
Wenngleich der Filmtitel nicht explizit darauf verweist, ist der Film "Gervaise" inspiriert von Emile Zolas berühmtem Roman "L'Assommoir" ("Der Totschläger"). Dieser Klassiker der französischen Literatur wurde zuvor bereits drei Mal verfilmt: 1908 von Albert Capellani, 1921 von Charles Maudru und 1933 von Gaston Roudès. René Clément hat sicherlich die düsterste Version gestaltet und kommt der Romanvorlage von Emile Zola auch in der unerbittlichen Schilderung des trostlosen Milieus am nächsten.
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