Ein Urlaub in den Bayerischen Alpen, in einem Seebad an der Ostsee oder gar auf einem Kreuzfahrtschiff war für die meisten Menschen in der Weimarer Republik ein unerreichbarer Traum. Es fehlten sowohl das Geld als auch die Zeit, denn der bezahlte Jahresurlaub eines Arbeiters betrug damals höchstens eine Woche. Dies sollte sich nach dem Willen der Nationalsozialisten ändern. Sie verlängerten den Urlaub auf zwei bis drei Wochen im Jahr und gründeten ein nationales Freizeitwerk, die Gemeinschaft "Kraft durch Freude" (KdF). Diese Organisation sollte jedem Deutschen erschwingliche Ferien in den schönsten Gegenden des Reichs und sogar im Ausland ermöglichen. Der Hintergedanke dabei war aber nicht etwa Menschenfreundlichkeit: Damit sollte die Gleichschaltung und Überwachung der Deutschen in ihrer Freizeit gewährleistet und Werbung für die NS-Ideologie gemacht werden. Die Dokumentation "Hitlers Reiseagentur KdF" erzählt die Geschichte der Organisation "Kraft durch Freude".
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