Heftige Hitzewellen, neue Krankheitserreger und aggressive Allergene in der Luft: Längst ist die Klimakrise auch zu einer Gesundheitskrise geworden. Tausende Menschen in Deutschland sterben heute schon an den Folgen ausgeprägter Hitzewellen. Das Herz-Kreislaufsystem, vor allem von älteren und vorerkrankten Menschen, kommt mit der Dauerbelastung heißer Tage und Nächte oft nicht mehr klar. Viele der Betroffenen verdursten fast ohne es zu merken, werden stark dehydriert ins Krankenhaus eingeliefert. Auch Herzinfarkte, Schlaganfälle und Luftnot sind Folgen der Hitzewellen. Dazu kommen vollkommen neue Erkrankungen wie das von Mücken übertragene West-Nil-Virus, das gefährlich bis lebensbedrohlich sein kann. Oder die massive Dauerbelastung durch Pollen, die aufgrund wärmerer Winter fast das ganze Jahr durch die Luft fliegen. Der Film von Ursula Stamm zeigt neben den gesundheitlichen Folgen der Klimakrise auch die Möglichkeiten, wie jeder Einzelne etwas zum Klima- und Hitzeschutz beitragen kann - und wie nötig es ist, sein Leben den veränderten Umständen anzupassen. Denn Klimaschutz bedeutet auch Gesundheitsschutz.
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Heftige Hitzewellen, neue Krankheitserreger und aggressive Allergene in der Luft: Die Folgen der Klimakrise machen uns krank. Was jetzt noch hilft: sich anzupassen - und zwar schnell. - Biologin Dr. Doreen Werner bestimmt Mücken und untersucht, welche Krankheitsüberträger sie enthalten.
Heftige Hitzewellen, neue Krankheitserreger und aggressive Allergene in der Luft: Die Folgen der Klimakrise machen uns krank. Was jetzt noch hilft: sich anzupassen - und zwar schnell. - Mitarbeitende einer Intensivstation der Charité werden für den Hitzeschutz am Arbeitsplatz mit einem Stirnband ausgestattet, mit dem die Temperatur im Kopf gemessen wird.