Die Dokumentation von Lyndy Saville erinnert an die Oscar-Preisträgerin, Schauspielerin, Tänzerin und Sängerin, die das goldene Zeitalter des Hollywood-Films maßgeblich prägte. An der Seite von Fred Astaire, mit dem sie insgesamt zehn Filme drehte, revolutionierte sie das Genre der Musical- und Tanzfilme. Als Rogers' mitreißende Jugendlichkeit auf Astaires Perfektionismus traf, setzte das ungeahnte Energien auf der Leinwand frei. "Er gab ihr Klasse, sie gab ihm Sex", soll Kollegin Katharine Hepburn einmal über Hollywoods Traum-Tanzpaar gesagt haben. Das Mädchen aus dem Mittleren Westen war dem Charmeur Astaire gewachsen wie keine andere. Doch die ungeheure Leichtigkeit, mit der Rogers durchs Bild zu fegen schien, täuschte: "Ich habe gearbeitet, bis meine Füße bluteten", sagte sie einmal. Ohne Ehrgeiz und Disziplin hätte sie es nicht zu den zehn bestbezahlten Entertainern Hollywoods und zu mehr als 70 Filmen gebracht. Nachdem sie für ihre Hauptrolle in "Kitty Foyle" einen Oscar gewonnen hatte, wurde Rogers eine der erfolgreichsten Schauspielerinnen der 1940er Jahre. Mit Hilfe zahlreicher Filmaufnahmen zeichnet die Dokumentation das Leben der Hollywood-Ikone nach.
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