Das Film- und Fernsehserien-Infoportal

Log-In für "Meine Wunschliste"

Passwort vergessen

  • Bitte trage Deine E-Mail-Adresse ein, damit wir Dir ein neues Passwort zuschicken können:
  • Log-In | Neu registrieren

Registrierung zur E-Mail-Benachrichtigung

  • Anmeldung zur kostenlosen TV-Termin-Benachrichtigung für

  • E-Mail-Adresse
  • Für eine vollständige und rechtzeitige Benachrichtigung übernehmen wir keine Garantie.
  • Fragen & Antworten
58

Ich war neunzehn

DDR, 1968

rbb/DEFA-Stiftung/Bergmann/Ebert/Sperberg
  • Platz 945258 Fans
  • Wertung0 52068noch keine Wertungeigene: -

Filminfos

Mit einer Aufklärungseinheit der Roten Armee kommt der 19-jährige Gregor Hecker im April 1945 nach Deutschland. Er war 8, als seine Eltern mit ihm nach Moskau emigrierten. Wie ein Fremder fühlt er sich in der einstigen Heimat. Zwiespältig sind seine ersten Begegnungen mit den Deutschen, die er über Lautsprecher aufruft, sich zu ergeben. Ein alter Lautsprecherwagen zuckelt durch das Brandenburger Land. "Deutsche Soldaten! Kämpfen ist sinnlos", dröhnt eine junge deutsche Stimme.
"Ergebt euch, rettet euer Leben...!". Der, der da ruft, ist Gregor Hecker (Jaecki Schwarz). In der Uniform eines russischen Leutnants der Roten Armee kommt der 19-Jährige in seine Heimat zurück, aus der er vor 13 Jahren mit seinen Eltern emigrieren musste. Mit seinem kleinen Agitationstrupp ist er auf dem Weg von der Oder über Bernau, Sachsenhausen, Schloss Sanssouci nach Berlin. Der Frieden ist greifbar nahe, aber der Krieg noch nicht beendet - unsinnige letzte Gefechte, Chaos, Angst. Seine Ankunft in der alten Heimat ist schwer.
Gregor möchte verstehen, vermitteln und steht doch zwischen den Fronten. Zwiespältig sind seine ersten Begegnungen mit den Deutschen. Er trifft einfache Leute, Mitläufer, Rückversicherer, Überläufer, eingefleischte Faschisten, Antifaschisten. Nur allmählich begreift Gregor, dass es "die Deutschen" ebenso wenig gibt wie "die Russen". Als sein Freund Sascha (Alexej Ejboshenko) beim letzten Kampfeinsatz ums Leben kommt, steht für Gregor fest, dass er hier bleiben und am Aufbau eines neuen Deutschland mitwirken wird. Die Idee zu diesem Film kam Konrad Wolf nach dem berüchtigten 11. Plenum im Dezember 1965, das u.a. alle Kunst- und Kulturschaffenden der DDR zu einer stets positiven gesellschaftlichen Aussage ihrer Werke zwang. Er überlegte, wie man dennoch mit Anstand einen Film machen könne und griff auf seine Tagebuchaufzeichnungen aus den letzten Kriegstagen zurück. Konrad Wolf (1925-1982) emigrierte 1933 mit seinen Eltern und Geschwistern nach Moskau. Auch er war damals acht Jahre alt. Dreizehn Jahre später stand er wie Gregor als Leutnant der Roten Armee zwischen Besiegten und Siegern.
Reportagenhaft geschildert, ergibt sich aus Details, Episoden und Einzelschicksalen ein eindrucksvolles und differenziertes Abbild des Jahres 1945, in dem Tragik, Komik und Poesie eng miteinander verflochten sind. Interpret/Interpretin: Ernst Busch singt das Lied "Am Rio Jarama" Gregor Hecker: Jaecki Schwarz Wadim: Wassili Liwanow Sascha: Alexej Ejboshenko Sowjetisches Mädchen: Galina Polskich Deutsches Mädchen: Jenny Gröllmann General: Michail Glusski Starschina: Anatoli Solowjow Dsingis: Kalmursa Rachmanow Etappenmajor: Rolf Hoppe Landschaftsgestalter: Wolfgang Greese Festungskommandant: Johannes Wieke Adjutant: Jürgen Hentsch Sturmbannführer: Kurt Böwe Blinder Soldat: Klaus Manchen Unteroffizier: Dieter Mann und andere (VPS-Datum: 27.02.2021)...
(MDR)
Als Leutnant der Sowjetarmee kehrt 1945 ein emigrierter Deutscher in die Heimat zurück und versucht, befriedigende Antworten auf Fragen der Vergangenheit und Gegenwart zu finden. Nach Erinnerungen des Emigranten Konrad Wolf (1925-1982) gestalteter Film; in die zutreffend gezeichnete Milieu- und Konfliktschilderung mischt der Film idealisierende und ideologisierende Züge aus der Perspektive der sowjetischen Siegermacht. Dennoch ein empfehlenswerter Anstoß zur Rekapitulation und Bewältigung der Vergangenheit (Lex. des Internat. Films).
(MDR)
Daten
Länge: ca. 115 min.
Original-KinostartDo, 01.02.1968 (DDR)
FSK 12
Originalsprache:Deutsch
Kostenlose Start- und Streambenachrichtigung:
Cast & Crew

Ich war neunzehn Streams

"Ich war neunzehn" ist als Video/Stream erhältlich:
kompakte Ansicht
  • Deutsch720pab € 5,99
  • Deutsch720p
  • Prime Video Zusatz-Kanäle
    Deutsch720p
Einige Streaming-Daten in Zusammenarbeit mitvia JustWatch.

im Fernsehen

In Kürze:
  • Ich war neunzehn
Daten & Zeiten kalendarisch. Alle Angaben ohne Gewähr auf Vollständigkeit.
Ich möchte vor dem nächsten TV-Termin kostenlos per E-Mail benachrichtigt werden:

DVDs, Blu-ray-Discs, Bücher

* Transparenzhinweis: Für gekennzeichnete Links erhalten wir Provisionen im Rahmen eines Affiliate-Partnerprogramms. Das bedeutet keine Mehrkosten für Käufer, unterstützt uns aber bei der Finanzierung dieser Website.
Alle Preisangaben ohne Gewähr, Preise ggf. plus Porto & Versandkosten.
Preisstand: 07.02.2026 03:00 GMT+1 (Mehr Informationen)
Bestimmte Inhalte, die auf dieser Website angezeigt werden, stammen von Amazon. Diese Inhalte werden "wie besehen" bereitgestellt und können jederzeit geändert oder entfernt werden.
Externe Websites
    I InhaltsangabeB BilderA Audio/MusikV VideosF ForumN Blog/News

    Kommentare, Erinnerungen und Forum

    Bilder

    • Der 21-jährige Filmstudent Jaecki Schwarz, zum ersten Mal in einer großen Rolle: in dem autobiografischen Film von Konrad Wolf. - Gregor (Jaecki Schwarz, re.) und sein Freund Sascha (Alexej Ejboshenko)
      Bild: © rbb/PROGRESS Film-Verleih/Werner Bergmann
    • In der Uniform eines Leutnants der Roten Armee kommt der neunzehnjährige Gregor Hecker (Jaecki Schwarz, li.) im April 1945 nach Deutschland zurück - dem Land, aus dem er mit seinen Eltern emigrieren musste. Mit seinem Freund Wadim (Wassili Liwanow) fordert er die deutschen Soldaten auf, sich zu ergeben.
      Bild: © MDR/DREFA
    • rbb Fernsehen ICH WAR NEUNZEHN, "Spielfilm DDR 1968", zum 100. Geburtstag von Konrad Wolf (20.10.1925), am Samstag (18.10.25) um 23:30 Uhr. Über dem Marktplatz von Bernau weht die Rote Fahne. (Lizenzzeit. 17.09.2025 bis 17.11.2025)
      Bild: © rbb/DEFA-Stiftung/Bergmann/Ebert/Sperberg
    • MDR FERNSEHEN ZUM 80. GEBURTSTAG VON JAECKI SCHWARZ: ICH WAR NEUNZEHN, am Dienstag (03.02.26) um 23:25 Uhr. Der neunzehnjährige Gregor Hecker (Jaecki Schwarz) kommt im April 1945 als Leutnant der Roten Armee nach Deutschland zurück - dem Land, aus dem er mit seinen Eltern emigrieren musste. Lizenzzeit bis 31.01.2026
      Bild: © rbb/DEFA-Stiftung/Bergmann/Ebert/Sperberg
    • rbb Fernsehen ICH WAR NEUNZEHN, "Spielfilm DDR 1968", zum 100. Geburtstag von Konrad Wolf (20.10.1925), am Samstag (18.10.25) um 23:30 Uhr. Als sowjetischer Kommandant der Stadt Bernau lässt Gregor im „Gasthof zum goldenen Löwen“ die Kommandantur einrichten. (Lizenzzeit. 17.09.2025 bis 17.11.2025)
      Bild: © rbb/DEFA-Stiftung/Bergmann/Ebert/Sperberg
    • rbb Fernsehen ICH WAR NEUNZEHN, "Spielfilm DDR 1968", zum 100. Geburtstag von Konrad Wolf (20.10.1925), am Samstag (18.10.25) um 23:30 Uhr. Die Parlamentäre Leutnant Gregor Hecker (Jaecki Schwarz, li.) und Hauptmann Wadim Geiman (Wassili Liwanow) versuchen, die Kapitulation der Zitadelle Spandau zu verhandeln. (Lizenzzeit. 17.09.2025 bis 17.11.2025)
      Bild: © rbb/DEFA-Stiftung/Bergmann/Ebert/Sperberg

    Ich war neunzehn-Fans mögen auch