Eine Geburtsklinik in Wien ist der Ausgangspunkt von Constantin Wulffs Dokumentarfilm "In die Welt". In der Tradition des Direct Cinema stehend verzichtet der Film zur Gänze auf Kommentar, Interviews und Musik. Durch die Kunst der sorgfältigen Montage fügen sich die Beobachtungen und Mikrodramen des Krankenhausalltags zu größeren Themen, die weit über ein bloßes Klinikporträt hinausreichen und sich zu einem Gesellschaftsbild rund um die Geburt fügen. Der Film entwirft ein Panorama des vielfältigen Alltags des "In-die-Welt-Kommens" zwischen Schmerz und Glück, das ins große, faszinierende Panorama seiner institutionellen Umstände gebettet ist. Er zeigt die notwendigen, versteckten Abläufe wie das Ordnen von Medikamenten und Operationsbesteck, das Analysieren von Daten, das Messen, Waschen, Füttern der Kleinkinder und die unauffällige Allgegenwart des Putzpersonals. Und über allem, repräsentiert durch stets wachsende Aktenberge, das unvermeidliche Wuchern des organisatorischen Aufwands.
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