Die szenische Dokumentation versucht, die letzten Tage von Jesus Christus zu rekonstruieren - von der Ankunft in Jerusalem bis zum Tod am Kreuz. Doch was ist Glaube, was historisch? Die Erzählung beginnt mit dem Eintreffen Jesu in Jerusalem mit einer kleinen Anhängerschaft, führt über den Eklat im Tempel, die Provokation der jüdischen Machthaber, den Prozess vor dem römischen Präfekten bis zur Vollstreckung des Urteils. Welche Informationen geben historische Zeugnisse, welche Hinweise Quellen christlicher Autoren? Die Überlieferung von Christi Tod und Auferstehung hat die Welt verändert. Mit rund zweieinhalb Milliarden Menschen ist das Christentum die zahlenmäßig größte Religionsgemeinschaft. Der einzigartigen Wirkungsgeschichte von Jesus und seinen Nachfolgern steht die andauernde Diskussion um die Frage gegenüber, welche zuverlässigen historischen Informationen über den Glaubensstifter überhaupt vorliegen. Da gibt es römische und jüdische Quellen, die Anhaltspunkte liefern, dass es Jesus gab, wann er lebte, wie er starb und was frühe Christen erlebten und erlitten. Und da sind die Schriften christlicher Autoren, vor allem die Evangelien, die mit den Augen des Glaubens auf Jesu Leben schauen, als historiografische Quellen aber umstritten sind. Doch gibt es Schnittmengen und begründete Annahmen mit Blick auf Personen, Handlungen und Orte. Über eines besteht weitgehend Konsens: Es gab den jüdischen Wanderprediger namens Jesus, der vor 2000 Jahren in Judäa, Samaria und Galiläa wirkte, der Aufsehen erregte, Anhänger um sich scharte, bewegende Zeugnisse ablegte, nach Jerusalem zog und offenbar Mächte seiner Zeit durch seine Haltung derart provozierte, dass er dafür sterben musste. Der Film versucht mithilfe von Experten, Schichten der Überlieferung abzutragen, um zum Ursprünglichen durchzudringen. Glaubensaussagen werden in Relation zu den historischen Ereignissen reflektiert. Dabei fußt der Film auf neuesten Erkenntnissen nicht nur christlicher, sondern auch jüdischer Expertinnen und Experten, welche die Passionsgeschichte gegenüber manch traditioneller Sichtweise in neuem Licht erscheinen lassen. Szenische Rekonstruktionen stellen die Ereignisse um Jesus dar. Eidin Jalali verkörpert Jesus, Stephan Grossmann spielt Pontius Pilatus, und Laura Berlin ist Maria von Magdala. Dokumentarische Aufnahmen geben faktische Einordnung, Jerusalem wird durch computergrafische Animationen als zeitgenössische Kulisse wieder zum Leben erweckt.
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Nach seiner Verhaftung wird Jesus (Eidin Jalali, l.) von Pontius Pilatus (Stephan Grossmann, r.) der Prozess gemacht. Dieser war 26 unserer Zeitrechnung von Kaiser Tiberius zum Präfekten von Judäa ernannt worden.
Jesus (Eidin Jalali) verlebt die letzten Tage seines Lebens inmitten seiner Gefolgsleute in Jerusalem. Gruppenbild u.a. mit Miriam von Bethanien (Valerie Sophie Körfer, l.), Petrus (Isaak Dentler, 4.v.l.), Jesus (Eidin Jalali, 3.v.r.), Maria von Magdala (Laura Berlin, 2.v.r.), Judas (Lucas Prisor, r.); weitere Personen (Statisten)
Jesus (Eidin Jalali) ist vom römischen Präfekten, Pontius Pilatus, zum Tode verurteilt worden, nachdem er zuvor wegen Aufruhrs und Anmaßung, ein König zu sein, angeklagt worden war.