1991 erklärt die Republik Kasachstan ihre Unabhängigkeit. Beflügelt von ehrgeizigen Plänen, legt der kasachische Präsident Nursultan Nasarbajew 1997 die Leitlinien für die Entwicklung seines Landes fest. Kasachstan schlägt einen rasanten kapitalistischen Kurs ein, bei dem die Erinnerung an die sowjetische Vergangenheit keinen Platz hat. Alles wird neu erfunden, die Realität notfalls auf die Wunschträume zurechtgeschnitten. Auf Initiative des Präsidenten wird die Hauptstadt Alma-Ata zunächst in Almaty umbenannt. Später wird Astana zur Hauptstadt erklärt, ein postmodernes Gebilde ganz nach Nasarbajews Träumen. Eine reiche Oberschicht ist entstanden, die sich ungehemmt den weltweit verbreiteten westlichen Standards verschreibt. Der Dokumentarfilm "Kasachstan, Geburt einer Nation" zeigt eine Fiktion, die in jeder Szene der Wirklichkeit vorausgegangen zu sein scheint.
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