Im Irak leben Zehntausende "Kinder des IS", deren Familien sich der islamistischen Terrororganisation angeschlossen hatten. Sie sind stigmatisiert und in ihrer Heimat rechtlich nicht anerkannt. Ohne Papiere haben sie keinen Zugang zu medizinischer Versorgung, Lebensmittelhilfe und vor allem zu Bildung. Der IS rekrutierte oder entführte sie, um sie zu Kämpfern im Dschihad zu machen. Heute werden sie mit besonders radikalisierten Frauen in Lagern festgehalten. In der Gegend um Mossul, im irakischen Kurdistan und im Nordosten von Syrien leben sie unter katastrophalen hygienischen und humanitären Bedingungen. Einige Nichtregierungsorganisationen sind die Einzigen, die versuchen, den sozial ausgegrenzten Minderjährigen zu helfen. Diese Generation hat die Herrschaft des sogenannten Islamischen Staates, den Befreiungskrieg und die daraus resultierende Gewalt ertragen. Nun versucht sie, zwischen Anpassung und Rache ihre eigene Zukunft und ihren Platz in der Gesellschaft zu finden.
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