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Leevi Madetoja: Die Ostbottnier
Finnische Nationaloper, HelsinkiFIN/F, 2024
2 Fans- Wertung0 163504noch keine Wertungeigene: -
Filminfos
Finnland, das glücklichste Land der Welt, wird auch als das Land der tausend traurigen Lieder bezeichnet: Gewalt, Alkoholismus und Ungleichheit lauern im Schatten der nordischen Wohlfahrtsgesellschaft. Hundert Jahre nach der Uraufführung bringt das Opernhaus von Helsinki die finnischste aller Opern auf die Bühne.
Leevi Madetojas (1887-1947) „Die Österbottner“ („Pohjalaisia“) gilt als Finnlands Nationaloper. Es ist eine Geschichte über Beharrlichkeit, Menschenrechte und Freiheit. Uraufgeführt wurde sie 1924, sechs Jahre nach dem finnischen Bürgerkrieg, bei dem der Bruder des Komponisten umkam. Finnland hatte 1917 die Unabhängigkeit vom Zarenreich erlangt, war aber gleichzeitig von der Russischen Revolution in Mitleidenschaft gezogen worden.
Mit den „Österbottnern“ gelang Leevi Madetoja, woran sein Lehrer Jean Sibelius gescheitert war: die Schaffung einer finnischen Nationaloper, ein Wendepunkt für ein Land ohne eigene Operntradition. Sein Werk wurde sofort zu einem festen Bestandteil des finnischen Opernrepertoires (wo es bis heute geblieben ist) und wurde zu Madetojas Lebzeiten auch in Deutschland, Schweden und Dänemark aufgeführt. Der Erfolg der Oper ist auf das Zusammentreffen mehrerer Faktoren zurückzuführen: der Anziehungskraft der tonalen, aber dunkel gefärbten Musik, der Verwendung von Volksmelodien (gemischt mit der eigenen musikalischen Sprache Madetojas), die dem Publikum vertraut waren, einem Libretto (ebenfalls von Madetoja), das auf einem bekannten und beliebten Theaterstück basierte, einer Geschichte über Freiheit von Unterdrückung und Selbstbestimmung, deren allegorische Qualitäten in einem Land, das gerade einen Unabhängigkeitskrieg hinter sich hatte, besonders hervorstachen, und der geschickten Verbindung von komödiantischen und tragischen Elementen.Führende finnische Künstler, allen voran Paavo Westerberg, haben nun eine aktuelle Fassung auf die Bühne gebracht. Westerberg ist den Finnen vor allem dank seiner Arbeit in Film und Fernsehen ein Begriff. „Die Österbottner“ ist seine erste Opernproduktion. Szenograf Erlend Birkeland versetzt das Geschehen in einen Kartoffelacker. Kaapo Iljas dirigiert das Orchester der Finnischen Nationaloper.
Madetojas „Österbottner“ sind dem Verismus verpflichtet und beschreiben den Widerstand einer Bauerngemeinde gegen das harte Regime einer erdrückenden Obrigkeit, die von einem Sheriff verkörpert wird. Die Geschichte spielt an der Westküste Finnlands, am Bottnischen Meerbusen. Die heutige Provinz Österbotten – auf Finnisch „Pohjanmaa“ ist nur ein kleiner Teil der historischen Landschaft, und der Name weist auf die andere wichtige Landessprache hin: Schwedisch.
Die meisten Protagonisten gehören zum Hof von Erkki Harri. Sie sind Tochter, Sohn, Magd oder Knecht des freien Bauern, der auch für die Gefangenentransporte zuständig ist. Antti Hanka, der Verlobte von Maija, Erkkis Tochter, wird des Mordes angeklagt und ins Gefängnis gebracht – von Maijas Vater. So beginnt die Intrige um Mord, Eifersucht, Machtmissbrauch und Freiheitskampf.
Paavo Westerberg hat sich in Finnland als Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur einen Namen gemacht. Seine Fernsehproduktionen wurden mehrfach ausgezeichnet. Westerberg schreibt auch Theaterstücke und inszeniert für das Theater.
Erlend Birkeland stammt aus Norwegen, studierte in Dänemark und Oslo. Er vertrat Norwegen 1999 auf der Internationalen Quadriennale in Prag mit seinem Bühnenbild zu „Fuglane“. Mittlerweile hat Erlend Birkeland nahezu hundert Inszenierungen in Skandinavien aber auch auf dem Kontinent ausgestattet.
Kaapo Ijas, Jahrgang 1988, hat erfolgreich mit vielen Weltklasse-Orchestern zusammengearbeitet, darunter das Finnish Radio Symphony, Royal Liverpool Philharmonic, Turku Philharmonic und das Polish National Radio SO (NOSPR). Ijas hat eine besondere Vorliebe für die dramatische Tragweite der Oper, die nahtlose Verbindung von Musik und Theater und das Gemeinschaftsgefühl, das bei großen Produktionen entsteht. Er dirigiert Opernaufführungen in ganz Europa, von Helsinki, Oslo bis Wien.
Leevi Madetojas (1887-1947) „Die Österbottner“ („Pohjalaisia“) gilt als Finnlands Nationaloper. Es ist eine Geschichte über Beharrlichkeit, Menschenrechte und Freiheit. Uraufgeführt wurde sie 1924, sechs Jahre nach dem finnischen Bürgerkrieg, bei dem der Bruder des Komponisten umkam. Finnland hatte 1917 die Unabhängigkeit vom Zarenreich erlangt, war aber gleichzeitig von der Russischen Revolution in Mitleidenschaft gezogen worden.
Mit den „Österbottnern“ gelang Leevi Madetoja, woran sein Lehrer Jean Sibelius gescheitert war: die Schaffung einer finnischen Nationaloper, ein Wendepunkt für ein Land ohne eigene Operntradition. Sein Werk wurde sofort zu einem festen Bestandteil des finnischen Opernrepertoires (wo es bis heute geblieben ist) und wurde zu Madetojas Lebzeiten auch in Deutschland, Schweden und Dänemark aufgeführt. Der Erfolg der Oper ist auf das Zusammentreffen mehrerer Faktoren zurückzuführen: der Anziehungskraft der tonalen, aber dunkel gefärbten Musik, der Verwendung von Volksmelodien (gemischt mit der eigenen musikalischen Sprache Madetojas), die dem Publikum vertraut waren, einem Libretto (ebenfalls von Madetoja), das auf einem bekannten und beliebten Theaterstück basierte, einer Geschichte über Freiheit von Unterdrückung und Selbstbestimmung, deren allegorische Qualitäten in einem Land, das gerade einen Unabhängigkeitskrieg hinter sich hatte, besonders hervorstachen, und der geschickten Verbindung von komödiantischen und tragischen Elementen.Führende finnische Künstler, allen voran Paavo Westerberg, haben nun eine aktuelle Fassung auf die Bühne gebracht. Westerberg ist den Finnen vor allem dank seiner Arbeit in Film und Fernsehen ein Begriff. „Die Österbottner“ ist seine erste Opernproduktion. Szenograf Erlend Birkeland versetzt das Geschehen in einen Kartoffelacker. Kaapo Iljas dirigiert das Orchester der Finnischen Nationaloper.
Madetojas „Österbottner“ sind dem Verismus verpflichtet und beschreiben den Widerstand einer Bauerngemeinde gegen das harte Regime einer erdrückenden Obrigkeit, die von einem Sheriff verkörpert wird. Die Geschichte spielt an der Westküste Finnlands, am Bottnischen Meerbusen. Die heutige Provinz Österbotten – auf Finnisch „Pohjanmaa“ ist nur ein kleiner Teil der historischen Landschaft, und der Name weist auf die andere wichtige Landessprache hin: Schwedisch.
Die meisten Protagonisten gehören zum Hof von Erkki Harri. Sie sind Tochter, Sohn, Magd oder Knecht des freien Bauern, der auch für die Gefangenentransporte zuständig ist. Antti Hanka, der Verlobte von Maija, Erkkis Tochter, wird des Mordes angeklagt und ins Gefängnis gebracht – von Maijas Vater. So beginnt die Intrige um Mord, Eifersucht, Machtmissbrauch und Freiheitskampf.
Paavo Westerberg hat sich in Finnland als Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur einen Namen gemacht. Seine Fernsehproduktionen wurden mehrfach ausgezeichnet. Westerberg schreibt auch Theaterstücke und inszeniert für das Theater.
Erlend Birkeland stammt aus Norwegen, studierte in Dänemark und Oslo. Er vertrat Norwegen 1999 auf der Internationalen Quadriennale in Prag mit seinem Bühnenbild zu „Fuglane“. Mittlerweile hat Erlend Birkeland nahezu hundert Inszenierungen in Skandinavien aber auch auf dem Kontinent ausgestattet.
Kaapo Ijas, Jahrgang 1988, hat erfolgreich mit vielen Weltklasse-Orchestern zusammengearbeitet, darunter das Finnish Radio Symphony, Royal Liverpool Philharmonic, Turku Philharmonic und das Polish National Radio SO (NOSPR). Ijas hat eine besondere Vorliebe für die dramatische Tragweite der Oper, die nahtlose Verbindung von Musik und Theater und das Gemeinschaftsgefühl, das bei großen Produktionen entsteht. Er dirigiert Opernaufführungen in ganz Europa, von Helsinki, Oslo bis Wien.
(arte.tv)
Aufzeichnung vom 12. Dezember 2024 in der Finnischen Nationaloper in Helsinki.
Daten
Länge: ca. 129 min.
| Deutsche Stream-Premiere | Mo, 13.01.2025 (arte.tv) |
| Deutsche TV-Premiere | Sa, 07.03.2026 (arte) |
| Originalsprache: | Finnisch |
Kostenlose Start- und Streambenachrichtigung:
Cast & Crew
![Johannes Vatjus]()
![Miina Turunen]()
![Ville Rusanen]()
![Johanna Nylund]()
![Päivi Nisula]()
![Jukka Rasilainen]()
![Aki Alamikkotervo]()
![Tuomas Pursio]()
![Ilkka Hämäläinen]()
![Aapo Kilpelä]()
- Regie: Ilmari Aho
- Drehbuch: Artturi Järviluoma
- Produktion: Yleisradio Oy, ARTE G.E.I.E
- Musik: Leevi Madetoja, Suomen kansallisoopperan kuoro, Kaapo Ijas, Kansallisoopperan orkesteri
- Szenenbild: Erlend J. Birkeland, Paavo Westerberg
- Kostüme: Maria Geber
- Choreographie: Klevis Elmazaj
Leevi Madetoja: Die Ostbottnier Streams
"Leevi Madetoja: Die Ostbottnier" ist als Video/Stream erhältlich:
im Fernsehen
In Kürze:
- Leevi Madetoja: Die Ostbottnier
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Bilder
Mit den "Österbottnern" gelang Leevi Madetoja, woran sein Lehrer Jean Sibelius gescheitert war: die Schaffung einer finnischen Nationaloper, ein Wendepunkt für ein Land ohne eigene Operntradition.Bild: © Finnish National Opera
Bild: © Arte
Bild: © Arte
Mit den "Österbottnern" gelang Leevi Madetoja, woran sein Lehrer Jean Sibelius gescheitert war: die Schaffung einer finnischen Nationaloper, ein Wendepunkt für ein Land ohne eigene Operntradition.Bild: © Finnish National Opera
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